Die Homepage von Marc & Marion & Alexander

   

                              


Thailand 2011 : der Süden Thailands inkl. Krabi, Koh Lanta und Koh Phi Phi

  

es war wieder soweit und es konnte heissen : aaab in den Urlaub . In Frankfurt angekommen, mussten wir natuerlich unserem Ritual nachkommen und wieder was gegen die Flugangst untenehmen. Also nichts wie ab in die FlyAway Bar ...Prost .....


.....nach einem Wein und für mich einem Bierchen ging dann gestärkt los.

Unser Ziel diesmal war die Region um Krabi; da Krabi nicht direkt angeflogen wird, mussten wir mit unserer Airline Thai Airways in Bangkok kurz umsteigen und dann ging es weiter. Wir haben uns für eine kleine Rundreise entschieden, zuerst nach Koh Lanta, dann nach Railay, dann weiter nach Koh Phi( hier waren wir ja schonmal), dann nach Aonang. Anbei mal eine Karte, damit man sich einen Überblick machen kann...  

Nach ca 10Stunden Flug bis Bangkok un nach mal einer Stunde Flug nach Bangkok nach Krabi kamen wir endlich an; wir hatten die Option, entweder mit einem Taxi direkt zum Hotel zu fahren oder mit einem Joined Minivan mit ca 10 Anderen zusammengepfercht nach Koh Lanta zu kommen. Da wir so kaputt waren,entschieden wir uns für die Option Taxi.

Die ca zweistündige Fahrt zog sich wirklich hin, wir fuhren auf Fähren, die in Deutschland niemals fahren dürften, hier mal ein Bild von so nem Kahn, da musste man echt Schiss haben, dass man untergeht, zumal ich vorab schon die tollsten Geschichten über diese verrosteten Schrotthaufen gelesen hatte  ....

wir hatten uns für Koh Lanta das Royal Lanta Resort und Spa rausgesucht, gleich bei Ankunft kam der erste Brueller: obwohl im ganzen Hotel insgesamt 3 Zimmer belegt waren, wollte man uns ein Zimmer direkt neben dem Stromverteiler geben, der permanent tolle Geräusche von sich gab. Aber wir sind ja Deutsche, also gleich mal beschweren ;-) . Hatte dann sogar so toll geklappt, dass wir ein kostenloses Upgrade auf einen Bungalow direkt am Meer bekommen haben.Ist ja auch das Mindeste ;-) hier ein Bild von der Veranda....


wir hatten uns bewusst einen Ort rausgesucht, an dem wir erstmal relaxen können, aber dass praktisch überhaupt nichts los war, verwunderte uns dann doch ein wenig. Na ja, wir konnten es ja jetzt eh nicht mehr ändern, hatten wir doch vorab schon hier für sechs Tage gebucht.Entgegen den Bildern auf der Homepage des Hotels war es natürlich KEIN Traumstrand, um es mal nett auszudrücken, man sieht es denke ich schon ganz gut.


so sieht´s vom Meer aus

Also wussten wir, dass wir die ersten Tage definitiv nicht ins Meer gehen werden. Auf einem unserer wenigen kleinen Spaziergänge am Meer entdeckten wir dann auch noch eine

hochgiftige Qualle, eine portugisische Galeere  !!!

also machten wir es uns lieber am Pool bequem, Quallen müssen dann doch nicht sein.
Der Pool hingegen war wirklich schön, es gab einen Grossen mit Blick Richtung Inland und einen Kleineren direkt vorne am Meer.Der Pool hier hatte es uns aber eher angetan.


Dann am 3.Tag kam die "äusserst fähige" Mitarbeiterin von Dertours( oder govacations) , die uns dann erst mal erklärte, was man Tolles machen kann, dass eigentlich alles auf Koh Lanta kacke wäre, falsche Reisezeit, schlechtes Meer, dass wir die einzigen Deutschen auf Koh Lanta seien , dabei hat sie sich dann immer dämlich für alles entschuldigt, war echt ein bisschen seltsam, die gute Frau.Was auch noch gut war, war der Tip, dass man in der Nebensaison nachts nicht abends die Strasse entlang laufen soll, da es einige Überfälle gegeben hätte. War ja klar, am Abend zuvor sind wir natürlich genau die Strecke gelaufen.

Toller Tip, dafür wäre es aber ein bisschen zu spät gewesen, is ja nix passiert ;-)

 Nach vielem Blabla von der Tante haben wir dann endlich die Karte von Koh Lanta bekommen.Da wir die ersten Tage mit Nichtstun verbracht hatten, wollten wir die Insel ein wenig erkunden. Von der Reisetante wurde uns ein Tagestrip per Taxi für 1500Baht angeboten, über das Hotel genau der gleiche Preis. Nach viel Überredungskunst konnte ich Marion aber dann davon überzeugen, dass wir uns einen Roller für 25oBaht am Tag zu mieten.

War eigentlich ganz lustig, hier ist eine Karte, damit man mal sehen kann, was wir alles abgefahren haben ...unser Hotel befand sich dort, wo das Schild für das Hotel Southern Lanta Resort ist.


bei der Abzweigung Elephant Trekking" wollten wir eigentlich weiter runter fahren bis ganz nach unten, komischerweise fuhren wir dann aber auf die anderere Seite rüber und entdeckten dort viele schöne Restaurants. Was uns ein wenig verwunderte, war die Tatsache, dass es auf der anderen Seite eigentlich viel schöner war, das Meer war ruhig, die ganzen Hotels aber befanden sich auf der anderen Seite, da dort der schönere Sand war. Wir fuhren uns fuhren, wussten ehrlich gesagt war nicht so genau, wo wir waren, bis wir bei dem Punkt auf der Karte Ban Hua Laem das schöne Cafe hier fanden.

nach einem kleinen Snack fuhren wir bis zum Ende der Insel, hier war ein wenig unheimliches "Hotel" mit diesen Tarzan Buden.

Preis für eine Übernachtung lag übrigens bei 500Baht, allerdings kein Strom und nix weiter.Ausser uns war kein Mensch weit und breit, wir fanden es zuerst ganz urig, bis dann der Besitzer des Schuppens zu uns kam, ein dicker Mann mit einer Fleischerschürze mit irgendwas besuddelt drauf. Man kanns eigentlich schlecht beschreiben, irgendwie wie in so nem billigen Horrorfilm. Wir haben schon Scherze gemacht wie dass wir sein Essen für heute abend seien ;-). Sind dann trotzdem an den Strand dort gegangen, so sah es dort aus.


das Schlimme war eigentlich, dass es vom Meer viel schöner war als bei uns. Das Highlight des ganzen "Hotels" war aber die Honeymoon Suite für den etwas schmaleren Geldbeutel, eine Blockhuette ins Meer gebaut, echt der Hammer.

nach einem Getränk bei dem Schlächter machten wir uns vom Acker, bzw wir wollten es aber plötzlich sprang unser Roller nicht mehr an :-O . Erst nach x Versuchen zeigte sich unser Roller doch noch gnädig, hab mich schon in der Tarzan Bude übernachten gesehen hahaha ....

auf dem Rückweg fuhren wir erst nach Koh Lanta Old Town, war aber wirklich total langweilig, also ging es gleich weiter zu einem Restaurant auf einer Anhöhe, von dort hate man eine tolle Aussicht auf Koh Lanta.      

Nach der kleinen Stärkung fuhren wir wieder auf die andere Seite, diesmal ohne dass wir wieder den falschen Weg genommen haben.

Wir fuhren runter bis zum Nationalpark, hier ging es dann leider nicht mehr weiter, dort war dann auch der einzig einigermassen akzeptable Strandabschnitt vor dem Hotel Pimilai eine kleine 5* Enklave, ein Dorf in sich.Hier ein Bild vom Strand.

wir sind dann nochmal auf die andere Seite rüber und haben die Insel dann nochmal komplett umrundet, hätten wr uns eigentlich aber auch komplett sparen können, da es grade oben auf der anderen Seite überhaupt nichts mehr zu sehen gab. Nach der ganzen Moped Tour waren wir nachmittags dann aber auch froh, dass wir es geschafft hatten. Nichtsdestotrotz wollte ich am nächsten Morgen vor der Abgabe nochmal testen, was das Moped spitze bringt. Man mag es kaum glauben, aber am ende zeigte die Tachonadel wirklich 75kmh. Aber einmal Roller im urlaub reicht, ausserdem passieren ja auch öfter Unfälle mit Rollern und richtig versichert ist man ja auch nicht, also haben wir danach keine weitere Rollertour mehr unternommen.

Essen gehen konnte man entweder in saladan, der "Hauptstadt" von Koh Lanta, hier sind wir die ersten Tage auch immer hingegangen, mit Hygiene haben die es aber leider nicht so ganz. Das Fleisch wurde in einem Restaurant, in dem wir waren, in der versifften Spüle aufgetaut, es war ein riesiger Flischklumpen und hat wirklich wenig apetittlich ausgesehen. der Laden hatte uns dann auch nie wieder gesehen. Ein Restaurant in Koh Lanta muss man aber wirklich sehr positiv erwähnen, es heisst "Fat Monkey". Sehr gepflegt, geführt von einem Australier, zwar etwas teurer, aber man hat ja Urlaub. 

Hier haben wir dann auch mal Deutsche getroffen und fröhlich einen getrunken.


nach sechs Tagen war es dann aber an der Zeit, Koh Lanta zu verlassen. Einzig leid tat es uns nur wegen dem Hund, der uns einige Tage immer begleitet hatte und es sich auch abends immer vor unserer Veranda bequem gemacht hatte.

Wirklich eine treue Seele.....   

Also ging es weiter Richtung Railay. Diesmal hatten wir uns für die günstigere Option entschieden, wir fuhren mit einem joined mini van mit 12 Personen wieder Richtung Krabi.Die Fahrt erwies sich als nicht besonders bequem, aber wir hatten auch nur 1/5 wie für die Taxi Tour geblecht, also akzeptabel. Zuerst wurden wir nach Krabi gefahren, von dort aus hiess es umsteigen in einen Minivan, der uns zu einem Anlegesteg fuhr.

Da Railay nur per Boot/Schiff erreichbar ist, mussten wir mit einem Longtailboot übersetzen.

Wir wussten allerdings nicht, dass man warten musste bis 8 Personen zusammen waren, bis es endlich losgehen konnte. Jetzt kann man sich natürlich vorstellen, was passierte. Wir waren insgesamt 6 Leute und niemand kam. Wir warteten und warteten aber nichts passierte. Also legten nochmal alle zusammen und wir mieteten das Boot zu sechst. Was wir dann für eine
Überfahrt hatten, war der absolute Brüller. Wir sind damals ja schon nach Koh Phi mit einem Longtailboot gefahren und haben dort einige Male gedacht, wir würden kentern, aber das hier war wirklich die Krönung. Das Meer war total aufgewühlt und die Nussschale schwappte hin und her.

haben es dann aber doch überlebt ;-) hier mal eine kleine Karte von Railay.

Rausgelassen wurden wir auf der Ostseite, hier legen alle Longtailboote an, daher ist hier alles viel schlammiger und nicht so schön wie auf der Westseite. Leider sind aber auch die Hotels auf der Westseite entsprechend teurer.

Wir mussten dann mit unseren Koffern einmal quer durch Railay laufen; nach gefühlten 15 Minuten kamen wir endlich an unserem Hotel an, dem Railay Beach Resort.

Hier hatten wir uns was feines gegönnt wir hatten eine Private Cottage gebucht, ein freistehender Bungalow mit eigenem grossen Jacuzzi ausserhalb, war wirklich toll, vor allem wenn es mal regnet, das hat man nicht oft.So sah das dann aus :


Man konnte das Wasser komplett rauslaufen lassen und sich dann sein eigenes Wasser wieder einfüllen. Echt der Hammer !!

Aber wenn man schonmal hier ist, dann muss man sich auch den Traumstrand von Railay anschauen. Muss allerdings sagen, soooo toll war er jetzt auch nicht. Kann auch ran liegen, dass Regensaison ist und das Meer aufgewühlter, aber diesen Strand als einen der schönsten in Zentralasien zu bezeichnen, erscheint mir doch ein wenig übertrieben. Hier sieht man den Strand.


Sehr schön und eigentlich wie gemalt eigentlich sind die imposanten Kalksteinfelsen, die die Railay Bucht umgeben, das sieht zugegeben wirklich toll aus. 


Man hat ausserdem die Möglichkeit, von Railay Ost aus an einem schmalen Weg entlang der Felsen zum Phranang Strand zu gelangen.

Das Rayavedee Hotel(sieht man oben auf der Karte) , ein absolutes Luxushotel ist hier positiniert und auch das einzige Hotel.Haben auch mal versucht, von der Ostseite des Hotels einfach durchzulaufen, aber man wird freundlich aber bestimmend wieder hinausgeleitet.

Der Phranang Beach wird in vielen Reiseführern übrigens als einer der schönsten Strände von Thailand beschrieben und das nicht zu Unrecht.


blickt man nach links sieht man eine riesige Felswand, hier eingebettet befindet sich der Princess Cave, eine Art Schrein(scheint ein Fruchtbarkeitsgott zu sein, nachdem was sich dort an "Peni..ääh Objekten befindet).

Es ist nur wichtig, dass man sehr früh dort hingeht, dann ab 11Uhr kommen die Tourihorden und strömen in Scharen an den Strand, dann ist es hier nicht mehr so schön.

Ansonsten war das Hotel, das wir uns rausgesucht hatten echt gut, im Hotel konnte man wirklich sehr gut entspannen&faulenzen ; nach dem Frühstück haben wir an einem Tag diese wilde Raubkatze gesehen, die sich zwischen den Bäumen versteckt hatte, da konnte einem

echt Angst & Bange werden ;-)

 Abends konnte auf der Ostseite in eines der vielen Restaurants gehen, sind fast immer in unterschiedliche Restaurants gegangen, man merkte deutlich, dass die Restaurants um jeden Gast händeringend buhlen. Die Preise waren eigentlich noch ganz in Ordnung.

Nach dem Essen gingen wir an einem Abend in ein echt gediegegenen Reaggie Pub, der Kellner war ziemlich drauf, keine Ahnung was der Typ geraucht hatte, schien aber niemand zu stören.

Hier ein Bild von dem Pub, war echt zu empfehlen, wirklich super !

nach 3 Tagen war es dann soweit, wir konnten zu unserem Hauptziel, nach Koh Phi ins Holiday Inn. Also packten wir schnell unsere Koffer, in absoluter Vorfreude auf das Superhotel und unsere Lieblingsinsel in Thailand.

Transferseitig sollte es so ablaufen, dass wir zuerst mit Longtailbooten abgeholt werden sollten, die uns dann zur Fähre bringen sollte, die auf dem Meer auf die Boote wartete, da sie selber nicht in Railay anlegen kann.  Wir wurden mit einem Golfcaddywagen bis nach Railay Ost gefahren, dort am Anlegesteg mussten wir auf die eben erwähnten Longtailboote warten; bis dahin noch alles toll. Was dann aber passierte, war echt die Krönung.

Kurz vorab :Marion hatte alle schweren Sachen im Koffer verstaut,damit Ihr Rucksack nicht so schwer ist.

Da grade Ebbe war und das meer sich ca. 100 Meter zurückgezogen hatte, waren die Longtailboote entsprechend auch weiter hinten im Meer.Man kann sich schon denken, was jetzt kommt : Es wurde uns gesagt, wir sollen selber unser Gepäck bis zum Longtailboot tragen, also konnte ich Marions Koffer(der gefühlte 30kg hatte, da alles Schwere drin war), bis zum Boot tragen, zuerst nur durch den Sand, danach noch durch das Wasser stapfen.Natürlich machte niemand irgendein Anzeichen, uns mal behiflich zu sein. Hatte echt die Befürchtung, dass mir Marions Koffer ins Wasser fällt. Es ist zum Glück grade nochmal gut gegangen, hatte danach aber echt keine Kraft mehr. Puuuhhh.... ach: Marion hat übrigens auch niemand geholfen, die hat meinen Koffer getragen. Obwohl nebenan einige Italiener genau mitbekommen haben, dass ich am Ende meiner Kräfte war, hat uns niemand geholfen.Aber : ausgleichende Gerechtigkeit : einem von denen ist der Rucksack ins Wasser gefallen ....

hier sieht man die Boote,soweit raus durften wir unser Gepäck tragen....


dann wurden wir mit dem Boot aufs Meer rausgefahren, nach 15 Minuten Warten kam die Fähre nach Koh Phi ..... eeeendlich ......


hier lief dann zum Glück alles reibungslos, die Koffer wurden von den Fährangestellten in das Boot gehievt, hatte schon die Befürchtung, hier würde es weitergehen....

wir haben es uns oben am Deck bequem gemacht und die tolle Aussicht genossen ... haben hier sogar Delfine gesehen, also nochmal Railay winken und good bye....


die Fährüberfahrt dauerte ca zwei Stunden, es war eigentlich geplant, dass wir bis Tonsai ans Pier fahren und dort um 11 Uhr die Anschlussfähre zum Holday Inn nehmen sollten, man hört schon, sollte. Wir kamen natürlich um 11.02 an und es war zu spät, sie noch zu erwischen. Also hatten wir jetzt zwei Optionen : entweder auf die 15Uhr Fähre warten(also geschlagene 4 stunden) für 300baht oder am Pier ein Longtailboot charten - Kosten ca 800-1000Baht je nach Verhandlungsgeschick. Zuerst aber sind wir mit unseren Koffern und unserem Hab und Gut quer durch Tonsai direkt zum 7 11 und haben uns ein wenig mit den wichtigsten Dingen eingedeckt. Die Preise hier haben uns aber schon sehr gewundert, ca 60% teuer wie am Festland.

Zur Orientierung erst mal ne Karte von Koh Phi; angekommen sind wir bei der unteren Seite der Tonsai Bay, hier legen die grossen Schiffe an, unser Ziel ist das Holiday Inn, sieht man oben, dort wo Sea Gypsy Village steht.


das Tolle an der Lage des Hotels ist, dass die Stroemung von links nach rechts geht, will heissen, das Hotel befindet sich im absolut windgeschutzen Bereich.

Aber zurück zu Tonsai : nach unserem Einkauf haben wir ein Longtailboot gefunden, dass uns für 900Baht ins Holiday Inn gebracht hat, weil wir keine Lust hatten, so lange zu warten.

die Fahrt dauerte ca 30 Minuten, dann hatten wir es endlich geschafft; das Holiday Inn ist das allererste Hotel, dass wir zum zweiten Mal besucht haben, wenn man solche Bilder wie hier sieht, weiss man, warum....


unter dem Baum rechts befindet sich übrigens eine grosse Hängematte , echt ein Traum ....

es ist absolut faszinierend wie unterschiedlich das (Andaman-)Meer sein kann, ist man in Phuket, Kao Lak oder sonst wo am Festland und vergleicht das Meer mit Koh Phi Phi, kann man wirklich kaum glauben, dass es sich um das gleiche Meer handelt. Ist das Meer am Festland nicht so schön, zeigt sich Koh Phi von einer völlig anderen Seite. Die Bilder sprechen ja für sich.

Wir mussten etwas warten, bis unser Zimmer bezugsfertig war, jetzt konnten wir endlich mal auspacken, hatten hier sechs Nächte gebucht. Gleich am ersten Abend sind wir zur Sunset Bar gegangen, das ist eine Bar auf einer Anhöhe mit Ausblick aufs offene Meer auf der anderen Seite.

Dort haben wir uns erst mal was gegönnt.tooollll .......

am nächsten Morgen haben wir das Areal erkundet, hier eine Karte vom Holiday Inn ...

hab mal markiert, welchen Bungalow wir hatten....


Am ersten Abend sind wir dann gleich in Marions Lieblingsrestaurant gegangen, es heisst Jasmins Restaurant und befindet sich direkt neben dem Holiday Inn, die Preise hier sind deutlich günstiger als im Holiday Inn(dort ja fast schon europäische Preise), man kann dort aber auch wirklich

nur das lokale Essen geniessen,

Marion schwörte hier immer auf Squid+Garlic + extra Reis. In dem Essen waren aber immer soviel Knoblauchzehen, dass mir sogar noch die Leute am nächsten Morgen beim Frühstücksbuffet leid getan haben; komischweise waren auch tagsüber kaum Leute in unserer Nähe, weiss gar nicht warum hahahaha.....

na ja, wie auch immer, da wir in unserem Paradies angekommen waren, hiess es erst mal entspannen schnorcheln entspannen schnorcheln  entspannen ...so sah das dann aus ....


nach einigen Tagen Faulenzen( und nachdem sich unserer Vorräte sich dem Ende neigten) zog es uns ganz plötzlich gen Haupttouriort gen Tonsai; dort waren die Getränke 1/3 günstiger wie bei uns am Abschnitt. Man muss sich halt mal der Tatsache bewusst sein: auf der Insel gibt es ja keine Strassen, von der Anlegestelle Tonsai auf Koh Phi Phi dauerte es mit mit einem Boot nochmal 30Minuten bis zu unserem Strandabschnitt, bei dem es nur zwei Hotels gab und ein Gypsy Village, also ein Mini Einheimischendorf, die mit ordentlichem Gewinn alles an die Touris verkauften. Letzendlich blieb einem ja auch nichts gross übrig, als dort einzukaufen, da es im Hotel noch viel teurer war. Jaja, letzendlich waren sich dort alle Ihrer exponierten Lage bewusst und haben es echt ausgenutzt. Die Preise sind übrigens im Vergleich zu vor 3Jahren um ca 50-80% gestiegen, das ist schon heftig( im Vergleich zum Festland zahlt man für das Essen das 2-3 Fache!). So weit so gut, wir wussten es ja schon vorher, als half auch kein Piensen ;-) .

Also liefen wir ins nahegelegene Village, da man dort extakt die gleichen Boote, die man auch bekommen hätte, wenn man übers Hotel gebucht hätte ( nur 1/3 günstiger), um unseren Fahrer von damals zu suchen und wir wurden auch prompt fündig. Unser Fahrer von damals Koob war begeistert, dass wir immer noch seinen Namen kannten(und natürlich so nebenbei dass wir wieder mit Ihm fuhren ;-). Sein Boot war aber ziemlich lahm, hatten wir wohl vom letzen Mal vergessen....

mit unserem Bootskapitän hatten wir vorher einen Preis von 900Baht für 4 Stunden vereinbart, da das Boot aber so lahm war, dauerte es fast 40 Minuten, bis wir endlich nahe des Piers anlegen konnten, also hatten wir ab jetzt knappe 3 Stunden Zeit, um die Vorräte aufzustocken und zu Shoppen.

Zuerst machten wir uns aber auf den Weg zum bekannten Viewpoint, von hier oben hat man einen tollen Ausblick auf die Bucht von Tonsai. Das letzte Mal hatten wir aber den Fehler gemacht, uns nicht zu erkundigen, wann Ebbe und Flut ist. Ist uns diesmal zum Glück nicht passiert, bei Flut ist der Ausblick einfach noch schöner. Das einzig Schlimme dorthin ist der Weg dahin.echt schweisstreibend .... 

Man musste ca 2km in sengender Hitze den Berg hochlaufen, war wirklich sehr anstrengend. Oben angekommen, bot sich einem dann aber dieser Ausblick, wirklich phänomenal.

Auf der linken seite sieht man Tonsai Pier, nicht zum Baden geeignet. Dort legten wir ganz am Anfang mit unserer grossen Fähre an.Auf der rechten Seite befindet sich der Hauptstrand von Koh Phi Phi(Tonsai Bay). Von hier oben sah das ganz idyllisch aus. Der Aufstieg hatte sich absolut gelohnt. Nach unzähligen Photos von hier oben( werde später noch ein paar Weitwinkelbilder hier reinsetzen, sieht noch viieel besser aus) machten wir uns auf den Weg zu unserem geliebten

7 11 :-) .

nach einem ersten Auftanken nach dem anstrenden Marsch wollten wir uns nochmal die Tonsai Bay anschauen, sah sie von oben doch so schön aus.In froher Erwartung spazierten wir dorthin, aber wir wurden wirklich enttäuscht. Der Strand erinnerte eher an Ballermann, das Bild hier sagt alles ....

Wirklich unglaublich .. hier lagen die Touris wie Ölsardinen dicht an dicht am Strand Man kann kaum glauben, dass nur 30 Min mit dem Boot entfernt ein völlig anderes Koh Phi Phi mit Traumstrand aufwartet. Wisssen das die Leute nicht oder ist es Ihnen egal ? Hm, denke aber auch mal, dass hier viele hinkommen, um nur Party zu machen, wollten wir halt nicht. Auf den Schreck musste ich mir erst mal ein Leo Bier genehmigen. Puhhh ......

Also ging es jetzt erst mal ans shoppen ....man sieht schon auf dem Bild unten, es wurde viel Klimbim verkauft; erstaunlicherweise waren die Preise aber ganz moderat.(Im Gegensatz zu den Lebensmitteln). Aber nach ein paar Bierchen haben mir die Läden dann doch plötzlich gefallen. Shooppen ....

Natüüüüüüüürlich haben die vier Stunden zum Shoppen&sightseeing NICHT ausgereicht, also mussten wir zu unserem Bootsfahrer, um Ihm mitzuteilen, dass es sich noch ein wenig hinzieht, der Kerl wollte daraufhin noch mehr Kohle, obwohl er in seinem Kahn sowieso nur faul rumgelegen und gepennt hatte und auch noch seine Frau mitgenommen hatte.

einige Stunden später es wieder heim, vorbei an tollen Traumstränden. Wenn man es mal genau nimmt, waren auch die Fahrten mit diesen Longtailbooten ein Erlebnis, vor allem wenn man an diesen noch sehr ursprünglichen und unberührten Strandabschnitten vorbeifährt. Habe mich des Öftereren schon gefragt, ob sich die Gypsis eigentlich der Tatsache bewusst sind, in welcher tollen Umgebung sie leben oder es für sie ganz normal ist, weil Sie es gar nicht anders kennen. denke mal, eher Variante 2.

Abends haben wir es uns auf der Veranda mit einem Gläschen Sekt bequem gemacht, bevor es zum Essen losging...

wir sind dann fast immer in Marions Lieblingsrastaurant gegangen, es war ja auch sehr lecker ....

auf dem Weg ins Zimmer haben wir es zwar öfters quaken hören, aber zunächst überhaupt keine Frösche gesehen, hab mir einfach mal den Spass gemacht, vor unserem Bungalow einfach mal ins dunkle Nichts ins Gequake zu knipsen; und siehe da : uiuiui, das waren sogar ziemlich

grosse Viecher , gell ??   

tja, Natur halt :-) wir haben hier dann erst nochmal einige Tage relaxt, sind faul am Meer rumgelegen und haben es uns gut gehen lassen;einfach mal nichts machen, toll !!!so sah das dann aus... haben extra noch eine verspiegelte Brille geholt. Habe hier total den

Durchblick ... 

nach einigen Tagen war es dann soweit, wir mussten unser geliebtes Koh Phi leider schon wieder verlassen; der einzige, der sich wohl freute, war unser Geldbeutel, sollten wir jetzt wieder gen Festland reisen, wo alles wieder viel günstiger war. Ein paar Tage mehr hier hätten uns dennoch nichts ausgemacht . Tja, so ist das leider... unsere Koffer wurden mit einem Traktor+Hänger Richtung Meer rausgefahren   

und  dort in ein Longtailboot geladen und schonmal zur Fähre gebracht... alles ein wenig abenteuerlich, hat aber alles super funktioniert, man muss den Thais einfach vertrauen, die machen das schon irgendwie.

Nachdem unser Gepäck schon auf der Fähre war, durften wir in eines der Longtailboote steigen, das aufs Meer rausfuhr und uns zur total überfüllten Fähre brachte.so sah das dann auf dem Meer aus .....      

das Boot fuhr uns dann bis nach oh Phi Phi zum Tonsai Pier, hier hiess es nochmal umsteigen auf die Fähre über railay nach Aonang. Leider kamen wir 90 Minuten vor der Abfahrt an, also deponierten wir unser Gepäck schonmal auf der Fähre, als wir die Leute von der Fähre fragten, ob das auch sicher sicher sei, hörten wir nur ein yes yes no problem; hm was wäre wohl passiert wenn einer auf die Fähre gegangen wäre, die Koffer genommen hätte und einfach gegangen wäre?wahrscheinlich nix , niemand hätte was gesagt; aber wie immer  is ja gut gegangen :-) . Ohne unsere schwere Last machten wir uns nochmal auf den Weg nach Koh Phi Phi "City", um ein wenig zu shoppen. Irgendwie kam aber keine grosse Laune auf, also machten wir uns auf den Weg zurück zur Fähre. Eeeeinsteigen&los ging´s ... nächster Stop war zunächst wieder Railay , dann ging es entlang der wunderschönen Kalksteinfelsen Richtung Aonang...toll...  

am Aonang Pier angekommen, wurden wir in ein Tucktuck verfrachtet, dass uns in einer halben Stunde in unser nächstes Hotel brachte : das Hotel Aonang Villa Resort. Der eingangsbereich war jetzt nicht so der Brüller, daher kein Bild. Das Hotel ansich lag sehr zentral, eines der wenigen 4* Resorts in Aonang.

Wie man hier aber sehen kann, war der erste Eindruck vom Pool aber wirklich schön.

Weniger schön war allerdings der sehr kühle Empfang der völlig uninspirierten Empfangsdame, die ziemlich offensichtlich leicht angepisst war, dass sie doch tatsächlich noch Gäste begrüssen muss, die gegen 18Uhr im Hotel erscheinen. Tut uns wirklich sehr leid für sie, aber das ist halt nunmal Ihr Job. Entsprechend Ihrer Freundlichkeit bekamen wir dann auch ein Zimmer : als Paar ohne Kinder ein Zimmer mit "Duchgangstür", von beiden Seiten abzuschliessen , aber Privatsspähre gen 0. Wir hofften im ersten Moment, dass das Zimmer gegenüber nicht belegt war, man konnte sich aber natürlich denken, was passierte. Neben uns wohnten auch irgendwelche Australier oder Amis, die man bei ähhh jeden Geräuschen immer genauestens belauschen konnte. Hallo ? Bestes Hotel am Ort und dann so ne Kacke ? Aaaaber : die Rettung naht, wir sind ja Deutsche, also : am nächsten Morgen gleich mal bei der Reiseleitung beschwert, die uns gleich beipflichtete, dass es sehr seltsam ist, dass man als Paar ein solches Zimmer bekommt, was schon ein wenig seltsam ist, also umziehen in ein anderes Zimmer und ab jetzt war alles super. 

A propos super : kaum in Aonang angekommen, fiel Marion auf, dass Sie Ihren Lieblingsbikini im Holiday inn vergessen hatte. Also schnell ne Mail ans Holiday Inn geschrieben mit der Bitte um Rückinfo, was man machen kann, aber zunächst erstmal bekamen wir keine Antwort. Also, was macht man gegen den Frust? Shooooopppen :-) Wir machten uns auf den Weg zur grössten Shopping Mall in der ganzen Region, leider 40km weg, aber in Thailand ist das zum Glück ja

nicht so teuer.Ein Glück ........    :-)   

nach x Stunden Shopping und einem vollen Einkaufswagen verliessen wir Krabi wieder und machten uns auf den "Heimweg" nach Aonang.

Dort angekommen, erhielten wir die Mail vom Holiday Inn, dass man den Bikini gefunden hatte und diesen mit der nächsten Fähre kostenfrei bis zum Aonang Pier liefern würde, wir müssten Ihn dort nur noch abholen. Wow, was für ein Service, echt unglaublich. Wir haben uns natürlich sehr gefreut. Da die Zeit etwas drängte, sind wir gleich ins nächste Pokemon Tucktuck, um noch rechtzeitig am Pier zu sein ... 

die Fähre sollten um 18Uhr ankommen, also waren wir lieber schonmal 15 Minuten früher da. NATÜRLICH hatte die Fähre genau heute 30 Minuten Verspätung, also mussten wir die Zeit etwas überbrücken. Da grade Ebbe war, konnte man weiter gen Meer rausgehen und die Felslandschaft bewundern.echt ok...

ja sah schön aus. Aber irgrndwie wollte und wollte die blöde Fähre einfach nicht kommen. Nach einer Ewigkeit dann sahen wir in weiter Ferne die Fähre kommen. Also nichts wie zurück ans Pier, um den Bikini wiederzubekommen. Marion winkte dem Boot schonmal freudig zu :-)


zum Glück lief alles glatt, wäre echt schade um das Teil gewesen. Da es sonst nix Interessantes am Pier gab, machten wir uns wieder auf die Heimreise, um Essen und Shoppen zu gehen.

Die Preise waren hier wirklich angenehm, sowohl beim Shoppen, vor allem aber beim Essen und Trinken.

Vom Strand allerdings war Aonang wirklich besch...eiden, denke mal das Bild hier sagt alles aus ....das war der Strand vorm Hotel ...

aber wir wussten ja schon vorher, was uns hier erwartete ... Aonang ist eher ein guter Ausgangspunkt auf die vorgelagerten Inseln, an denen die Strände vollkommen anders aussehen ...

am nächsten Morgen überlegten wir uns dann spontan, ob wir nicht auf eine der Inseln fahren sollten. Also schnell Rücksack mit Proviant gepackt und ab zur Longtailbootstation.Für läppische 300Baht pro Person fuhgren wir zu sechst in unserer  Nussschale zur Insel.

So sah es hier aus...ein Traum ... 

da wir ziemlich früh dort waren, hatten wir die Insel erst mal fast nur für uns.

echt klasse ..... juhuhu... 

Die Touriströme kamen zum Glück erst einige Stunden später an, also konnten wir hier erst mal die Seele baumeln lassen und die wunderschöne Landschaft geniessen. Als die ersten Boote eintrafen, haben wir uns ein wenig auf der Insel umgeschaut, zum Inneren hin kann man unter den Pinienbäumen etwas  Schatten finden. Dort befindet sich auch das einzige Restaurant auf der Insel. In dem Naturschutzgebiet gibt es übrigens kein einziges Hotel,nur das Restaurant& einige Strandbuden. eccht schön ...

Leider kamen jetzt immer mehr Boote an, also beschlossen wir, ein wenig abseits der Wege am Strand entlangzuschlendern. Hier war wirklich unberührte Natur, das Meer kristallklar und fast noch schöner wie auf Koh Phi, man konnte es eher mit dem Gewässer wie auf den Malediven vergleichen ...toll... 

hier war es leider etwas bewölkt, daher sieht man nicht annähernd, wie schön es hier war. Die Insel gegenüber kann man übrigens auch besuchen, bei Ebbe kann man dort auch hinschwimmen(hat uns zumindest ein Franzose erzählt, der schon vier oder fünf Trips auf die vorgelagerten Inseln unternommen hatte). Wir machten uns dann wieder auf den Rückweg und schnorchelten durch die Unterwasserwelt&planschten im Meer in der überdimensionalen Badewanne....  

Das Gute war, dass die Boote voller Touris immer nur 1-2Stunden hier anlegten und dann weitertuckerten; da wir unser Boot aber zusammen mit den Anderen von 9-16Uhr gemietet hatten und die letzen Boote gegen 14Uhr verschwanden, hatten wir die Insel die letzen zwei Stunden wieder fast ganz für uns alleine.Haben schon überlegt, ob wir nicht einfach hierbleiben und nie wieder zurückkehren. Es war unglaublich schön hier.Leider kam unser Boot pünktlich

um 16Uhr :-(     .

Es tat uns wirklich leid, dieses wunderschöne Eiland zu verlassen, zurückblickend kann man sagen, dass es die schönste aller Inseln in der Andamansee war. schnell noch ein Robinson Cruseo Bild&dann gings wieder heimwärts  .

Am Abend haben wir uns ins Pseudonachtleben gemischt, es war aufgrund der Nebensaison nicht so viel los. Dies machte sich dann vor allem dadurch bemerkbar, dass jede Bar krampfhaft versuchte, jeden Gast mit Happy Hour the whole night zu locken, wie zB Coctails nach Wunsch für 100 Baht. Kam uns natürlich gelegen,Caipi für 100Baht, das muss man testen. Marion hat es glaube ich nicht so toll geschmeckt, bin lieber bei meinem Bier geblieben. So sah das übrigens aus. Happy Hour Happy Hour... .

In der Mitte von den vielen Pubs gab es noch ein Tatowierstudio, der Besitzer war am ganzen Körper von Tatoos übersät. Krass...

Zum Spass haben wir so getan, als wollten wir uns tätowieren lassen, kam aber alles recht unprofessionell rüber.Also erzählten wir dem Typen, wir würden es uns noch überlegen und machten uns vom Acker, wohlwissend dass wir diese Ecke von Aonang künftig eher meiden sollten.

Auf dem Heimweg trafen wir wir dann zwei von der Bootstour nach Koh Poda wieder. Die Beiden hatten waren auf Weltreise und hatten schon Einiges erlebt. Sieben Wochen auf Weltreise, das könnte ich mir auch vorstellen. War da schon ein wenig neidisch ;-). Wenn Ihr das lesen solltet, Viele Grüsse :-).

Auf dem Bild sieht man schon, es war ein wenig später, das Lokal wollte dann auch dicht machen, leider waren jetzt auch schon alle Läden zu, jetzt wäre ich in richtiger Shopping Laune gewesen.Ok also jetzt schnell heim, denn wir hatten für den nächsten Morgen gleich die nächste Tour nach Hong Island gebucht.

Leicht verkatert wurden wir um 8Uhr am nächsten Morgen abgeholt, wieder mal zum Aonang Pier und dann ab mit dem Speedboot nach eben diesem Hong Island, das wir bereits auf Postkarten gesehen hatten und das wie ein zweites Koh Phi Phi mit einer atemberaubenden Lagune aussah.

Also, nix wie ab auf´s Boot&losging´s. Aber Pustekuchen: unser "Kapitän", ein kleiner Kerl mit einer Frisur wie ein Igel, teilte uns mit, wir müssten noch einige Gäste in Railay abholen, toll...

Railay lag genau in gegengesetzer Richtung, aber was wollten wir machen.

In railay stiegen dann noch 2 Japaner&ein etwas supekter Typ ein, haben zuerst gedacht, der wäre voll auf Drogen, er hat total durch ausgesehen und war voller Pflaster an den Armen.

Hat sich dann aber rausgestellt, dass er beim Mopedfahren hingeflogen ist, hat er uns zumindestens erzählt, wahrscheinlich hat der mich nur aufgeregt, weil wir wegen Ihm nen Umweg fahren mussten. Egal, der war die ganze Fahrt recht still dann. Also alles ok :-)

Unser erster Stop war ein Schnorchelparadies mitten im Meer. Mit anderen Worten : unser Igelkopp-Kapitän liess uns an einem komischen Felsen vor HongIsland raus zum schnorcheln, wobei das "Schnorcheleldorado" völlig ungeeignet zum Schnorcheln war. Kapitän: setzen Note 6. Hab echt n ur mit dem Kopg geschüttelt. Setze hier mal kein Bild von rein, hätte hier jede x beliebige Stelle im Meer knipsen können, also wirklich nicht der Rede wert.

Der nächste Stop war eigentlich schon grosse Highlight der Tour :

die Lagune von Hong Island

ok, also man sieht schon, habe es zu viel aufgebauscht .

es war eine Lagune, in der man nicht schwimmen konnte( im Gegensatz zur viiiel besseren und schöneren Bucht in Koh Phi Phi), das Wasser in der Bucht war schön klar, trotzdem habe ich es mir ein wenig spektakulärer vorgestellt.in 5 Minuten fuhren wir mit dem Boot durch die Lagune, der Kapitän hielt es natürlich nicht für nötig, mal den Motor auszumachen, damit man mal die landschaft auf sich wirken lassen konnte. na ok, was soll´s.

dachte mir jetzt, wenn das der Höhepunkt der Tour war, dann kann man ja gleich wieder heimfahren. Aber genau das Gegenteil, war der Fall....

nächster Stop war eine Insel mit einem wunderschönen Strandabschntt. Bereits vom Boot aus sah es so aus .

Wir hatten jetzt 45 Minuten Zeit, um es uns ein wenig bequem zu machen. Der Strandabschnitt war vielleicht grade inmal 200 Meter gross.Zum Glück waren wir die Einzigen, da angelegt hatten, möchte nicht wissen, wir es hier in der Hauptsaison aussieht. Also jetzt erstmal ein Bild :


Danach hatten wir genügend zeit zum Schwimmen und Relaxen. Diese Bucht war wieder mal superschön , können es allein wegen hier nur jedem empfehlen, diese our mal zu buchen.

Nach einiger Zeit kam Captain Iglo äähh Igelkopp, es sei jetzt soweit, schon wieder weiterzutuckern...Aaaabbfahrt... .

hmm...konnte es noch besser werden? jaaaaa .... wir fuhren mit dem Boot in eine einsame Bucht, es war soooo schön .

Niemand ausser uns (und den Miteisenden auf dem Boot) war hier, es war wirklich paradiesich. Für mich war es bisher der Höhepunkt des Ausflugs. Was will man mehr? Ruhe Idylle Entspannung pur. So stellt man sich einen Urlaub vor.Kaum ist man ins Meer, kamen gleich Hunderte von Fischen, die gefüttert werden wollten. Man merkt gleich, die Fische sind  sehr an die Touris gewöhnt.

Das Wasser war mal wieder glasklar, es war perfekt hier. Eigentlich hätte man auch einen Trip nur hierher buchen können.

Unser intelligenter Captain Iglo kam dann auf die Idee, nach Seeigel zu suchen, er wurde dann auch fündig, hat sich aber einen Roten rausgesucht, der sind eigentlich giftig. Was wollte er damit bezwecken ? mehr Trinkgeld ? Naja, so richtig  schlau sind wir aus dem Clown irgendwie nicht geworden.

Ohne zu übertreiben, habe wirklich selten so so einen schönen Fleck Erde gesehen.

so sah das dann aus...

Nach einer knappen halben Stunde war es dann leider soweit, wir mussten weiter :-(

unser nächstes&letztes Ziel war der Hauptstrand von Hong Island. Dort angekommen, gab es erstmal ein Galadinner Reis mit Hackfleich. war aber lecker....

Hier gab es deutlich mehr Boote. Der Strand hier war sehr schön, leider waren aber alle Korallen kaputt(getreten). Wer hier also ein Schnorchelparadies erwartet, der wird ziemlich enttäuscht sein. Der Strand hingegen war wirklich schön. Hier mal ein Bild davon.

gegen 14Uhr war es dann soweit und wir traten unsere Heimreise an. Zuerst ging es wieder nach Railay, dort überlegte es sich Mr Lonely anders und wollte mit nach Aonang gefahren werden. Toll. Ein TuckTuck brachte uns dan wieder ins Hotel zurück.

Leider war jetzt schon der letzte Tag, also haben wir es uns erstmal am Pool bequem gemacht.

juhuhuhu    .

Zur Mittagszeit sind wir dann zum world famous Monkey Trail gelaufen, es handelt sich hier um einen Trampelpfad, der entlang der Küste zur nächsten Bucht führt, an dem ein 5*Hotel liegt, das Centara Resort.Am Anfang des Pfades befand sich ein Warnschild, eigentlich ganz verheissungssvoll ..... nun denn, war aber dann nichjt wirklich der Brüller, der steil nach oben führende, auf wackligen Treppen gebaute Pfad war nicht unbedingt zu emphelen,ok die Aussicht auf den Strand von Aonang war ganz schön, aber das war´s dann auch. Leider haben wir nur ein einziges Äffchen gesehen, und das obwol wir soviele Bananen vom Frühstücksbuffet mitgenommen hatten. Dem Affen haben wir dann alles hingelegt, abgeholt hat er es sich vor unseren Augen aber nicht ... gefreut hat er sich aber bestimmt trotzdem, hoffe ichmal.

Auf dem Rückweg ist uns dann was wirklich Unheimliches widerfahren. Marion fiel auf, dass die Sonne ganz komisch aussah, um die Sonne herum war ein riesengrosser blauer Kreis, der am Rand grün schimmerte. irgendwie sah es so aus, als wäre die Sonne grade explodiert.

hier mal ein Bild .

Wie gesagt, echt unheimlich. haben die Thais & Touris gefragt, was das denn sein könnte, aber noch niemand hatte so etwas gesehen. das Seltsame war, dass die Sonne mit Ihrem Kreis ca 1/4 des Himmels bedeckte und immer grösser wurde. es kam einem fast so vor, als wäre die Sonne direkt über uns gewesen. Wenn man das liest, denkt man bestimmt, die übertreiben und spinnen, aber es war eine ganz komische Stimmung. Auch meine Recherchen im Internet hatten nix ergeben( was mich aber auch schon wieder beruhigte ). nach einigen Stunden löste sich das ganze aber zum Glück wieder auf.

Später haben wir dann doch noch was dazu gefunden, es handelt sich um einen sogenannten Halo Effekt, also um einen Lichteffekt der athmosphärischen Optik,die durch Brechung und Reflexion von Licht an Eiskristallen entstehen. Wirklich faszinierend.

Da unser Flieger von Krabi über Bangkok nach Frankfurt um 9.30 starten sollte, haben wir uns ein Taxi um 7 Uhr am nächsten Morgen bestellt. 3 x kann man raten, was NICHT kam. Also ab zur Travelagency und sich beschweren. Als Antwort kam dann natürlich : "No problem my friend taxi will come in five minutes".Nach 15 Minuten Warten kam natürlich niemand, also nochmal zu meinem "Freund" von der Travelagency, die jetzt plötzlich geschlossen hatte. Uns überkam ein eher seltsames Gefühl, aber einige Minuten später tauchte der Typ dann doch wieder auf und teilte uns mit, dass Taxi würde jetzt kommen. Macht ja nix, müssen ja nur unseren Flug nach Frankfurt erwischen, eilt ja nicht. Gegen halb 8 kam dann ein Typ in Badeschlappen mit seinem Privatfahrzeug, auf der Rückbank ein pappschild, auf dem Taxi stand. hmmm ok ist bestimmt versichert, wenn was passiert. Unser Chauffeur fuhr dann auch wie eine gesenkte Sau und missachtete alle Verkehrsregeln, aber, wie immer, ist ja gutgegangen.

In Bangkok durften wir dann in diese Klappermaschine von Thai Airways einsteigen. Ganz Toll. Hier ein Bild  .

Der Flug war dann genauso wie die Maschine aussah, angekommen sind wir ja trotzdem :-).

Zurück in Deutschland, freuen wir uns schon jetzt auf unseren neuen urlaub in Kuuuuuba... juhuhuu..... auf zu neuen Zielen

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