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 Zanzibar im Neptune Pwani 5*

es war mal wieder soweit ... endlich sollte es wieder los gehen ..juhuhu ..
diesmal nach Zanzibar, der geheimnissvollen Gewürzinsel, mitten im indischen Ozean ...

vor unserer Abreise ging es aber erstmal in Frankfurt zur Fly Away Bar, die wir schon ein zweimal besucht hatten .......

diesmal ging es schon wieder schneller voran und nach ein paar Bier getrauten wir uns zu unserer Airline des Grauens ...


früher hatten wir immer üble Geschichten über Condor und & co gehört, waren bis dato aber immer zufrieden und nicht betroffen,aber diesmal sollte uns auch ein ganz tolles Schicksal erwarten .....da bleibt nur eins übrig .................. 

Nach unserem Abflug Sonntag abend lief erst mal alles reibungslos,wir freuten uns nach unserem Check in gegen 20Uhr auf eine Ankunft in unserem Hotel in Zanzibar vormittags. Man hört es schon schon, wir freuten uns..... allerdings vergebens.

Als Vorgeschichte muss man wissen, mein Bruder war kurz vor uns auch im Urlaub(Flug mit Condor), kam 3 Tage vor unserem Abflug wieder daheim und warnte uns schon vor, weil er bei seinem Rückflug 5 Stunden warten musste, bis es wieder retoure nach Deutschland ging. Da amüsierten wir uns noch über das Schicksal meines Bruders, ohne zu wissen, dass es uns noch viel besser ergehen sollte ....

Unser Flug sollte als von Frankfurt mit "kurzem" Zwischenstop über Mombassa(Kenia) nach Zanzibar gehen. Nach dem Aussteigen in Kenia schien alles reibungslos zu laufen, allerdings wurde uns beim Boarding nach Zanzibar aber mitgeteilt, dass unser Pilot erkrankt sei(angeblich Lebensmittelvergiftung oder so etwas, Hauptsache uns Touris ne wilde Geschichte aufgetischt) und sich der Flug nach Zanzibar etwas verzögere. Etwas heisst dann : wir sollten 24 Stunden (!!) auf den nächsten Flug warten. Mit der super Nachricht wurden wir dann erst mal mehrere Stunden am Gate stehen gelassen, ohne dass uns irgendjemand über die weiter Vorgehensweise infomierte. Wirklich miese Betreuuung, ech.....ohohoh... Nach 5 Stunden getrauten wir uns dann zum Immigrations-Schalter in Kenia, dort erhielten wir ein Transit Visa. Nachdem wir zu unserer Verwunderung dann dort auch unser Gepäck sahen ( auf dem Gepäckband für Aussteiger Mombassa haaallllo wir wollen nach Zanzibar), holten wir es ab und begaben uns ausserhalb des Airports, um dort auf unseren Betreuer von Neckermann zu stossen, der dann überhapt nichts von unserem Problem wusste und uns mitteilte, er könne uns nicht helfen, da er nur für Kenia Reisende zuständig sei.Soll jetzt auch kein Beschwerdebrief an Neckermann sein ;-), daher Kurzversion nach sage und schreibe 6 Stunden wurden wir dann in Busse verfrachtet für unsere tolle Übernachtung in einer seltsamen Mallorca Absteige in Mombassa.
Immerhin war das Hotel(Travellers Lodge) einigerermassen okay, wenn auch nicht unserer Hotelkategorie entsprechend....soll  jetzt auch nicht überheblich klingen, hatten uns aber einfach nur über unseren Veranstalter Neckermann geärgert, der uns  in dieser Situation total im Stich gelassen hatte..... ist uns übrigens schleierhaft, wie ein Unternehmen wie Condor kein Notfallplan für einen Krankheitsfall eines Piloten hat..uuunglaublich ....

 aber was will man machen, es war wie es war ...man konnte es eh nicht ändern ... also wie immer ...pole pole hakuna matata ...:-) Der Tag im Hotel war dann eher ätzend, wir hockten praktisch auf gepackten Koffern, nicht wirklich schön für einen Urlaubsanfang. Zudem hatten wir eigentlich null Bock, wieder in einem Hotel am Strand in Mombassa zu liegen, mit 1 Million Strandverkäufern an der Backe...wer schon mal dort war, kennt diese Nerv Nummern ... Wir versuchten, das Beste aus der ganzen Nummer zu machen ..also ab zu Bar und ein paar leckere Tusker Bier trinken...aber auch das wollte irgendwie nicht nicht so richtig schmecken ...nach einem tollen Tag in der tollen Unterkunft wurden wir um 3 Uhr morgens geweckt, damit wir bereit waren für unseren Weiterflug nach Zanzibar.... wir hatten eigentlich schon wieder irgendwelche Geschichten erwartet a la " der neue Pilot hat jetzt gekündigt und bricht zu einer Weltreise auf oder Ihr Pilot wurde von von einem Gecko aufgefuttert :-) ", aaaber pole pole alles wurde gut, wir konnten unsere Maschine nach Zanzibar nehmen .... juhuhuhuhu ... mit einem kompletten Verspätung (suuper!)kamen wir unseren Hotel an ... ein TRAUM !!!
Ohne Witz, nachdem wir die ganze Armut der Einheimischen gesehen hatten, kam es uns wirklich surreal vor, als wir in unserem Hotel eincheckten ....
Zu unserer "Verwunderung" wurden wir von unserem Reisebegleiter von Neckermann begrüsst, der NICHTS wusste von unserer Versptätung. hallo ?? Er war unser Reiseleiter und wusste NICHTS davon, dass wir einen Tag später ankamen ... hahaha .. unglaublich ... zum Glück können wir jetzt drüber lachen... echt unfassfar wie unkoordiniert es dort von statten ging .... SOOOO ... aber jetzt sollte endlich unser Urlaub richtig losgehen .... dem Hotel vorgelagert war ein tolles Riff, zwar gezeitenabhängig, aber genau das machte den besonderen Reiz aus ... hier ein Bild vom Meer aus Richtung Hotel,, bevor die Flut unsere Insel kam ..tooooll...



nach mehreren Tagen im Hotel wollten wir mal wieder etwas von der Insel sehen..

also buchten wir unseren nächsten Trip in unserer Travelagency .... wie wir gelesen hatten, gibt es dort freilebende Delphine mit denen man schwimmen kann.. also nicht eine dieser Zirkusnummern, wie es im südamerikanischen Touribereichen wie wie in Florida oderMexico üblich ist, dass dressierte Delphine zur Belustigung der Leute über sie springen, sondern wirklich Delphine in freier Wildbahn. Wir wurden morgens abgeholt und nach ca 1 Stunde Fahrt ging es ab in unser Boot zu den Delphinen .... hier sieht man die Tiere schon mal in aller Nähe :
unser "Kapitän" fuhr uns mit seiner Nussschale dann immer in direkter Nähe der Tiere.
Wir hatten die Möglichkeit, mit schnorcheln und Schwimmflossen mit diesen unglaublich tollen Tieren zu schwimmen... hier mal ein Bild unter Wasser ....

leider war es nicht ganz so einfach, den Delphinen zu folgen, sie waren letztendlich viel schneller wie wir; nach einiger Zeit kamen mehrere andere Boote hinzu, dies schien die Tiere aber eher abzuschrecken und sie "tauchten dann ab".

Eine Stunde war dann aber auch ok, also teilten wir unserem Kapitän mit, es würde reichen und wir sollten unsere Heimreise gen Festland antreten. Vorher war aber noch ein Schnorcheltrip vorgesehen, der aber in einem Fiasko enden sollte. Kurzversion : wir wurden irgendwo im Meer rausgelassen, angeblich ein Schnorchelparadies mit toller Unterwasserwelt; zur Wahrheit:kaum war ich im Meer, waren ringsum nette Quallen, die mir"ein wenig"die Lust am Schnorcheln vermiesten.Daher endete die nette Schnorcheltour schon innerhalb 5 Minuten und wir begaben uns auf den Rückweg.

Unser nächstes Ziel war der Jozani Forest - nur hier gibt es die einzigartigten Colubus Affen...
hier sieht man so ein Äffchen .....      


 

wir wurden dann von unserem leicht indisponierten Guide ( der uns durch die Wälder führte dabei immer 5 Kilometer vor uns herrannte und und uns durch ein riesiges Spinnennest laufen lies) weiter durch den Wald geführt ....danach ging es weiter zum Chwaka Mangrowenwald :mit dem Auto mussten wir einige Minuten fahren, um zu dem Wald zu kommen...



nach diesem anstrengenden Trip ging es erst mal wieder zurück ins Hotel...jetzt hies es endlich mal wieder relaxen relaxen relaxen ...

wenn uns mal langweilig wurde, sind wir abseits des Hotels zu den Strandveräufern gelaufen... überall gab es dort die gleichen gschnitzten Waren und jeder der Händler zeigte sich ein wenig genervt wenn man nicht bei Ihm kaufte ...und das obwohl bei den Aufschriften der Händler  immer Prada &co stand ;-) ...so sahen die Buden aus ....





der Strandabschnitt war wie gesagt sehr gezeitenabhänig .....bei Ebbe war das Meer komplett weg, wenn allerdings die Flut kam, konnte man diverse Postkartenmotive finden...

so wie hier, als das Meer fast schon unsere Lieblingsinsel überflutet hatte ....

so sah die "Insel" aus :



abends hiess es dann wieder entspannen ... unser Zimmer war nicht direkt am Strand , der Ausblick aber war ganz okay ...so sah es vom Balkon aus .....




bei holidaycheck.de wurde ausserdem der Koch des Hotels gelobt.... dieser Koch namens Graser sollte nochmal das Niveau des Hotels steigern ; wir hatten gefühlt 1 Million Berichte gelesen, in denen nur stand, wie toll und extravagant das Essen sei ....

er mache den Unterschied .. zumindestens laut den Bewertungen. Also erst mal ein Photo von diesem Gourmetkoch schiessen .....

hier ist er .... das Photo hab ich aber lieber aus Urhebergründen entfernt  heutzutage weiss man ja nie ;-)


den ach so überschwänglichen Berichten über den Koch konnten wir uns nur bedingt anschliessen, gut es war lecker , haben aber auch schon besser gegessen ....

Danach widmeten wir uns der Getränkekarte, wir wollten ja nicht dafür verantwortlich sein, dass sie schlecht werden :-)

Nachdem die Bar gegen 2 dann schloss und es uns eigentlich auch reichte, kamen plötzlich drei indisch aussehende Kanadier, denen es "leicht" missfiel, dass die Bar geschlossen hatte. Getreu deren Devise money rules the world wedelten Sie nur so mit den Dollarscheinen, und siehe da nur 15 Minuten später standen einige Weinflaschen auf dem Tisch, also gesellten wir uns noch ein wenig zu unseren neuen "Freunden" ;-)


deren Einstellung war aber schon ein wenig krass ...alle hatten sie Ihre Jobs gekündigt, um gemeinsam Afrika unsicher zu machen; den Kilimanscharo hatten sie bereits erklommen und uns stolz die Bilder präsentiert, am nächsten Morgen wurden sie für eine Safari durch Tansania abgeholt.... woher die das ganze Geld hatten, keine Ahnung ....

der Abend zog sich noch ein wenig hin , daher hiess es aber erst mal wieder entspannen ...

die Entspannung konnte man aber auch sehr gut gebrauchen, um sich nicht weiter über den Veranstalter Neckermann zu ärgern. Nachdem wir uns es weiter haben gut gehen lassen, fragten gegen Ende der Reise den Mitarbeiter von Neckermann vor Ort, ob wir denn wenigstens auf dem Rückflug keine weiteren Überraschungen erleben werden.



Man hört es schon aus der Formulierung.........

Was dann passierte, kann man sich ja vorstellen: als wir bei unserem Rückflug in die Condor Maschine eingestiegen waren, gab es eine Lautsprecherdurchsage des Kapitäns, in der er uns mitteilte, dass man heute morgen erst erfahren habe, dass es keinen Sprit mehr auf Zanzibar geben würde und man deshalb völlig auserplanmässig in Kenia zum Auftanken zwischenlanden müsse. Wirlich eine absolute Frechheit, wie man hier für dumm verkauft werden sollte .Na ja, sollen die Anwälte klären, kann aber das Hotel ja auch nichts für.

Abgesehen vom  wirklich miesen Reiseanbieter und der unglaublichen Airline können wir das Hotel und das Land auf jeden Fall empfehlen; neue Ziele sind jetzt schon wieder in Planung ..... juhuhuu......


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