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Koh Samui & Kho Phangan 2010

wie immer sind wir in Frankfurt unserem üblichen Ritual nachgegangen und haben          unsere schreckliche Flugangst bekämpft ...

der Service war diesmal deutlich besser, wir mussten zum Glück nicht wieder 30Minuten       auf unser Bier warten .... ein Glück ....

diesmal hatten wir uns entschieden mit Thai Airways direkt über Bangkok nach Koh Samui zu fliegen. Die Airline war wie erwartet sehr gut. Vorher hatten wir noch ein wenig gebangt, ob wir überhaupt fliegen können wegen der Aschewolke, aber zum Glück ging ja alles gut..

nach 10 Stunden Flug kamen wir endlich in Bangkok an, jetzt hiess es erst mal 3 Stunden warten, bis wir endlich mit der nächsten Thai Maschine gen Koh Samui reisen konnten. Auch hier lief wieder alles reibungslos, grosses Lob an Thai Airways, echt ne gute Airline. Anstelle der Übersichtskarte wie sonst hier ein Bild von Koh Samui aus der Luft : 

Mittig im Osten liegt der Strand von Chaweng, direkt unterhalb befindet sich die Chaweng Noi Bucht, unser letztes Reiseziel ...aber zunachst verschlug es uns nach Bophut, auf dem Photo ist das die Bucht oben im Nordosten....


dann war es endlich soweit, wir sind endlich in Koh Samui gelandet ....das letzte Mal waren wir vor 5 Jahren hier und allein im Flughafenbereich hat sich sehr viel verändert .... früher standen nur einige Hütten am "Flughafen", das Gepäck wurde per Hand aufs Band gelegt, richtig urig halt. Jetzt findet man eine kleine moderne Abfertigungshalle. Man merkt eindeutig, dass der Massentourismus hier angekommen ist.

Da wir den Pauschaltouris entgehen wollten, haben wir erstmal zwei Tage Bophut gebucht.

Unser Hotel sollte das Smile House Resort sein, es liegt schön mittig im Zentrum (wenn man das so nennen kann), links sind diverse Restaurants, wenn man rechts rausgeht kann man ein wenig shoppen gehen .....wir haben uns hier einen Bungalow gemietet..war ganz passabel ....



sagen wir es mal so : für zwei Tage war dieser Ort wirklich ganz ok zum Entspannen, mehr musste dann aber doch auch nicht sein .....also haben wir einfach mal gar nichts gemacht...

so sieht es vom Restaurant des Hotels aus .... nicht schlecht ....

 nach zwei Tagen Relaxen reichte es dann aber auch, wir machten uns auf den Weg Richtung Koh Phangan....wir hatten vorab über Lomparay Ferries einen Pick Up Service mit Transfer bestellt .....Die Fahrer schienen leicht überfordert, mit uns sollten noch einige andere Passagiere abgeholt werden, man hört schon, es "sollten" noch einige Andere abgeholt werden, aber die Fahrer konnten die Adresse in Ihrem Navi einfach nicht finden; so fuhren wir immer hin&her durch den Urwald und dann wieder zurück. Nach einer knappen 3/4Stunde kamen wir beim Anlegesteg der Fährgesellschaft an, war alles ziemlich gut organisiert.Wir bekamen Aufkleber, nachdem wir unseren Voucher vorgelegt hatten, mussten dann nochmal 30Min warten, bis wir an Bord gehen konnten....so sah die Fähre aus ......

unser nächste Unterkunft war das Salat Hut (auch unter www.saladhut.com) auf Kho Phangan; hatten uns das Hotel rausgesucht aus mehreren Gründen : zum Einen wollten wir eine ursprüngliche Unterkunft haben, die direkt am Meer liegt und die nicht vom Massentourismus heimgesucht ist, die aber trotzdem einigermassen komfortabel ist. Durch Holidaycheck sind wir dann auf das Salad Hut gekommen, da dieses aktuell auf Platz 1 lliegt.

Den Transfer hatten wir über das "Hotel"gebucht, war ein wenig abenteuerlich,wir wurden mit einem Pick Up abgeholt, der auch gleichzeitig auf dem einheimischen Markt das Fleisch,Gemüse und die Eier(alles natürlich nicht gekühlt) für das Salad Hut mit transportiert hatte.So viel zum Thema Hygiene...hüstel ....

muss aber auch sagen, dass wir später einige Male dort Essen waren und wir am Essen wirklich nichts zu meckern hatten. Ganz im Gegenteil: in der Bucht haben wir in diversen Restaurants gegessen, im Salad Hut hatte es aber am Besten geschmeckt ausserdem war auch die Auswahl super...Soviel dazu.

Nach unserer Ankunft wurde uns unser Zimmer zugewiesen, wir waren ein wenig überrascht, stand doch auf der Internetseite, dass alle Bungalows direkt am Meer liegen, dem war allerdings nicht so, von den insgesamt 12 Bungalows hatten zwar alle direkten Meerblick, aber nur 4 liegen auch direkt am Meer. Die Anderen gruppierten sich um den Pool. Wir hatten dazu zumindest das Glück , einen Bungalow mit seitl. Meerblick zu bekommen, war also ok.


Also erst mal alles auspacken und gleich ins Meer zu einer Abkühlung (in Bophut waren wir noch gar nicht in Meer gewesen, sah nicht so sonderlich einladend aus), aber nachdem wir ins Meer sind, haben wir schnell erkannt, dass es mit " Abkühlung" nichts gross wird. Das Wasser war unglaublich warm (noch viel wärmer als auf den Malediven, und das will schon was heissen) tippe mal auf gefühlte 35-38Grad. Unsere Unterkunft lag direkt in einer Bucht; die zwei Tage an denen wir dort waren, hatten wir ein wenig Pech mit den Gezeiten, es war permanent Ebbe, man konnte aber dafür weit ins Meer reinlaufen (wodurch sich das Meer aber auch extremst aufheizte.....)

sehr angenehm war auch die riesige Schaukel, die an einer Palme angebracht wurde... 

echt toll....

.........so sah die Bucht aus :


wie gesagt, schon touristisch erschlossener wie wir es uns gedacht hatten ....

wir wollten ja hierher um zu Entspannen, das Problem bei einer Anlage mit 12 Einheiten kann halt sein, dass wenn 11 Einheiten laut sind und keinerlei Rücksicht auf Andere nehmen, dass es dann schon ganz schön laut werden kann und das ist dann nicht so toll. 3 x kann man raten, wie die Ausbuchung des Salad Huts am ersten Tag ausgesehen hat. Es waren fast nur Familien mit Kindern da. Nicht dass wir was gegen Kinder hätten. Aber wenn man als kinderloses Pärchen die Ruhe sucht, kann das schon störend sein. Aber sowas kann man halt leider nicht vorraussehen. Am nächsten Tag wurde es dann zum Glück aber ruhiger.Wir haben uns dann diverse Broschüren mit mögl. Aktivitäten angeschaut, was man da so alles treiben kann, aber ausser der Full Moon Party (die zu unserem Zeitpunkt eh nicht war ) war nix auf der Insel los ...und auf die Pseudo Hightlights, die man laut den Guides unbedingt sehen muss, hatten wir  keine Lust ....also entspannten wir ein bisschen.Hier sieht man unseren Bungalow :


manchmal fing es heftig an zu regnen, dann haben wir es uns auf unserer Terrasse unseres Bungis bequem gemacht .... was wirklich toll war , dass wir eine Hängematte hatten, perfekt ! So war die Aussicht aufs Meer :


Abends sind wir dann losgezogen auf der Suche nach dem perfekten Essen. Am ersten Abend sind wir in die My Way Restaurant/Bar, für den Preis von umgerechnet 10Eur hatten wir jeder ein leckeres Essen und einige Singha. Kann man wirklich nichts sagen. Am zweiten Abend sind wir in das Restaurant vor der My Way Bar, diese Lokalität sollten wir aber bereuen; das Lokal/die Bar war eher ein Laden wie man es sich bei Backpackern vorstellt, eigentlich nicht schlecht, der Laden wurde aber einem seltsamen Engländer betrieben, der total aufdringlich seine Geschichten an den Mann bringen wollte. Nach einem "leckeren" Dinner wollte ich dann aufs Klo gehen, bin dann aber wieder umgedreht, weil der Zickzackkurs durch die vielen Kakerlaken dann doch zuviel war. Nachdem ich dann wieder zurück war, konnten wir uns am Tresen nebendran noch die Geschichten besoffener Australier anhören, die betrunken Mofa fuhren und erwischt wurden uns die Thais geschmiert haben. Ich glaub ich hab noch nie so oft das Wort "Jail"gehört ;-). Nun ja , trotzdem war es schön auf Kho Phangan, nach 2 Tagen ging es mit dem Pick Up wieder zurück Richtung Fähre ....die Karre in der Mitte war unser Mobil ....

Der nächste Brüller erwartete uns bei der Anlegestelle von Koh Phangan: ich sage nur "Aufkleber". Unsere Fähre sollte um 11 Uhr von Koh Phangan nach Koh Samui übersetzen (die Nächste erst um 16Uhr wieder). Mit unserem Voucher stellten wir uns also um 10Uhr in aller Ruhe an die An/Ablegestelle, ab 10.30Uhr fielen uns aber immer Leute auf und Leute mit den Aufklebern an den T-Shirts mit der Aufschrift des Hotels oder der Enddestination auf, also erkundigten wir uns nochmal, ob wir alles richtig gemacht hatten. Nachdem uns jeder gesagt hatte, dass man diesen Aufkleber benötigt, um auf die Fähre zu kommen, rannte ich 15 Min vor Abfahrt zum Büro der Fährgesellschafft zurück, um den Aufkleber zu bekommen. Dort gab es natürlich keinerlei Anzeichen von schneller Abfertigung; unser Problem war allerdings, dass mehrere Personen auf die Abfertigung warteten(und natürlich alle total entspannt waren und das Handling p.P. mind 1 Min dauerte). 5 Min vor Abfahrt der Fähre war ich endlich an der Reihe, plötzlich kam ein Italiener mit seinem Mofa, hat sich direkt vorne angestellt, ohne(wie ich) zu warten (Italiener sag ich jetzt mal, der kam von seiner Mentalität genau so rüber und sah auch so aus) und hat allen erzählt er müsse die Fähre erwischen. Man muss wissen, anscheinend haben die von der Fährgesellschaft eine Liste ausliegen mit der max. Auslastung, wenn das überschritten ist, dann hatt man Pech gehabt. In unserem Fall lag das bei bei 320 Personen und die Fähre war laut de Liste schon mit 318Personen voll. Man kann sich natürlich die nette Situation vorstellen zwischen dem frechen Idioten, der sich vordrängelte und jetzt auch noch behauptete, er sei Arzt und müsste dringend auf die Fähre, weil eine Not OP in Koh Samui anstehen würde, für die er gebraucht würde.  Er musste sich zum Glück trotzdem hinten anstellen und so bekam ich 3 vor 11 die Aufkleber für die 11 Uhr Fähre.Es wurde extrem eng, der Zugang zur Fähre wurde gerade geschlossen, als wir unsere Koffer abgeben wollten. Die Kofferträger teilten uns mit, wir seien zu spät, doch wir warfen unsere Koffer zu den anderen Gepäckstücken und rannten zum Eingang für Passagier der Fähre, bei der wir grade noch so abgefertigt wurden; ein Glück ;-)

wir hatten es geschafft  ....

 Wir waren extrem happy, als wir ablegen konnten ......


von unserer Fährgesellschaft wurden wir zu unserem nächstem Ziel gebracht; die Reise dorthin war allerdings durch die ständige Sorge um unsere Koffer begleitet, bei der erneuten Ankunft auf Koh Samui wurden unsere Koffer einfach auf das Dach des Busses gestellt (ohne jeglliche Sicherung), nun ja es ging ja gut, war aber schon ein wenig seltsam ...unser Hotel auf Koh Samui sollte das First Bungalow Beach Resort In Chaweng Noi sein; wir hatten uns hier einen  Beach Bungalow über den Anbieter angemietet...

war mit Abstand der günstigste Anbieter und hat alles super geklappt ....

zurück zum Bungalow, der war eeeeeeecht schön, man sieht es ja schon auf dem Bild :

das Hotel war wirklich nennen wir es es hundefreundlich .... so viel Hunde wie hier hatten wir bis jetzt noch nicht gesehen .....hier nur einige Beispiele ... links ist Wuschel ist rechts der Frechdachs, der iiiiiiiiiiiiiiiiiimmer Hunger hatte und auch immer gleich in den Bungalow kam ....


hier hiess es erst mal Relaxen ( wie immer ;-) ). Am dritten Tag mieteten wir uns einen Jeep an um die Gegend zu erkunden .... für schlappe 15Eur bekamen wir wieder ein Jeep mit alllen Versicherungen... echt ein Witz ....


trotzdem glaube ich der Jeep hatte nur 30 oder 40PS ... aber was will man für das Geld erwarten ....an einer Stelle ging es ca 45 Grad hoch, das war allerdings schon zuviel für unseren Jeep ...hahaha...

unser Trip ging von Chaweng aus entgegen dem Uhrzeiger über Bophut, Nathon & retoure...

unser erster Besichtigungspunkt war der Big Buddha in Bophut, meiner Meinung nach nur für die Touris  gemacht ...aber trotzdem echt schön ......


danach fuhren wir sämtliche Strände ab auf der Suche nach dem perfekten Bild ....

allerdings war überall Ebbe ....bei uns in Chaweng Noi machte sich das kaum bemerkbar;

an anderen Orten allerdings schon umso mehr .....


in Nathon (der eigentlichen Hauptstadt von Koh Samui) angekommen, hiess es erstmal shoppen ....


die Stadt war nicht wirklich spektakulär aber man konnte hier noch günstiger einkaufen als in Chaweng .....

auf Koh Samui gibt es nicht wirklich viele Highlights zum Anschauen, eine davon sind aber die Wasserfälle (orginellerweise werden diese Waterfall 1+ 2 genannt)... der erste Wasserfall war aber "kaputt"-so wurde es uns von einigen Touris mitgeteilt,die grade auf dem Rückweg waren ..... :-) . Also machten wir uns nicht weiter die Mühe zum Aufstieg .... Unser nächstes Ziel sollten einige Strände im Süden sein, war aber nicht wirklich spektakulär .... dafür haben wir uns einige Male verfahren ... :-)hier sind wir am Ende der Welt bei enem Einheimischen Dorf angekommen .....



danach ging es zu den Wasserfällen ... da wir aber vor 5 Jahren schon dort waren und wir wussten, was uns erwartet, war unsere Lust.doch ein wenig getrübt ...der Weg war wieder sehr beschwerlich .... durch den Dschungel ging es ca 1 km hoch zu den Wasserfällen .....



nach diesem anstregenden Trip war noch die grösste Supermarktkette an der Reihe, jetzt konnten wir uns wirklich freuen einen Jeep mit der grossen Ladefläche gebucht zu haben ...

sorry an meine Kreditkarte an der Stelle ..... hahaahahaha


nach x Stunden Shoppen ging es dann wieder heim.... zu einer Suuuper-Peinlichkeit....

wir wollten ja nur ein paar Sachen einkaufen, zum Glück hatten wir aber unseren Pick Up, in den wirklich viel reinpasste. Unser Plan war dann Folgender : da es schon dunkel war, wollten wir das ganze Eingekaufte in unseren Bungalow "schmuggeln", sollte ja niemand mitbekommen.... sollte aber natürlich Alles ganz anders kommen ... kaum angekommen am Parkplatz unseres Hotels, wurden wir freundlich begrüsst und gefragt, ob man uns nicht helfen könne beim Tragen der Sachen ...peinlich peinlich .... Der Angestellte kam mit einem Karren an, auf den gut 6-7 Koffer aneinandergestellt passen an und so begannen wir den Karren zu beladen ... Er konnte nach einer Weile kaum seinen Augen trauen, denn sein Gefährt füllte sich immer mehr .... Am Ende hatten wir den Karren bis oben hin gefüllt und so fuhren wir quer durch das Hotel bis zu unserem Bungalow. Man muss wissen, vom Parkplatz zum Bungalow muss man über die Standardzimmer über eine kleine Brücke zum Strand und dann zu den Beachbungalows ....

Dann passierte mir ein etwas grösseres Malheur : in meiner Vorfreude, auch endlich angekommen zu sein, schwang ich den Autoschlüssel am Finger locker hin und her, genau auf der Brücke aber fiel er mir vom Finger  ... so standen wir dann (vollbepackt mit dem Karren) auf der Brücke und mussten davon ausgehen, dass der Autoschlüssel ins Wasser gefallen war (und damit weg war).... zum Glück aber fiel der Schlüssel ca 20 cm vor der Brücke unter die Holzbrücke, also Glück im Unglück, wir bekamen es aber trotzdem zunächst nicht hin, den Schlüssel unter dem Holzverschlag der Brücke rauszubekommen. Nach 30 Minuten Rumstochern hat der Angestellte vom Hotel es dann hinbekommen und den Schlüssel rausgezogen ... ein Glück ...

Am Abend sind wir dann erst mal schön Essen gegangen .... danach hiess es shoppen ... vorher mussten wir natürlich noch Proviant besorgen aus unserer ABSOLUTEN Lieblingskette dem 7 11.... dingdong .... hach ist das ein tolles Geräusch wenn man da reinkommt ....


am Abend erwartete uns noch unser Kumpel Frechdachs ......also gab es natürlich noch ein Leckerli für Ihn ....

am nächsten Tag machten wir einfach nichts, nur Entspannen und faul auf der Liege liegen ...Abends gingen wir dann in eines der sehr schönen Restaurants direkt vorne am Strand und liessen es uns gut gehen ...echt schon der Hammer, dass man für ca.10Eur Essen (inkl Getränke) gehen kann .. klar, ist natürlich kein Standard wie bei uns, aber esst mal als Vorspeise Frühlingsrollen, dann Pfeffersteak und fritierte Banane+Bier für 5 Eur pro Person ... unglaublich ...und dazu noch das Meeresrauschen und nur 5 Meter vom Meer entfernt ! Am Strand liefen immer noch Verkäufer rum ...dort konnte man Lucky Balloons zu deutsch Himmelslaternen kaufen.... echt schön, dann kann man sich was wünschen .... 

 

nach ein paar Tagen Nichtstun zogen bei uns nebenan Edith & Sascha ein.. ein Glück, endlich supernette Nachbarn (vorher hatten wir mehrere Durchgeknallten bei uns wohnen, die keinerlei Rücksicht auf Andere genommen hatten, die tagsüber am Strand laut rumschriehenund abends dann auch laut von Bungalow zu Bungalow hin&herkrischen, (Hauptsache Auffallen...) . Unsere neuen Mitbewohner hatten dann eine echt super Idee :

ins B.B.2.House zum Hot Pot Essen gehen .... geeeeeeeenial ......

war wirklich eine ausgefallene Idee ... abends bei 30Grad und gefühlten 100% Luftfeuchtigkeit ... der absolute Hammer ... so was muss man mal mitgemacht haben ...

Der Hot Pot ist ein Kamin-Ofen-förmiges Gebilde umgeben von einem Ring, der mit Hühnerbrühe, Gemüse, Tofu, etc. aufgefüllt wird. Im Zentrum wird der Hot Pot durch heissen Kohlen angefeuert, sodass die Brühe ständig heiß brodelt. Letztendlich ist der Hotpot dem Fondue sehr ähnlich. Dazu konnte man sich von einer Art Buffet allerlei Sachen für den Hot Pot holen ..... optimal war natürlich, dass die Garnelen immer aufgefüllt wurden ... juhuhu ...

Wie dem auch sei, es war echt toll, es waren in dem Restaurant auch sehr viel Einheimische, die das leckere Essen genossen haben. Da das Restaurant eher auf Einheimische ausgelegt war, war die Hygiene nicht die wie in Europa .... also sollte man das Essen wirklich gut durchbrutzeln, dann kann auch nix passieren ....

wir haben es uns natürlich alle gut gehen lassen .......  so gehört sich das ....

danach ging es weiter zum Nightmarket... eigentlich total auf die Thais ausgelegt, wurden wir hier endlich fündig.Man muss wissen : Bei unserem letzten Besuch auf Koh Samui hatten wir frittierte Grasshüpfer gegessen, eine "Köstlichkeit", die wir ansonsten noch nie zu Gesicht bekommen haben. Wir hatten während unseres ganzen Aufenthaltes dieses Jahr schon gesucht und gesucht, waren bis dato aber nicht fündig geworden. Nun war es also wieder soweit ... an den Essensständen wurden feine Köstlichkeiten kredenzt :

was wir probiert haben : ganz unten die Wasserwanzen, an dritter Stelle von unten die Heuschrecken (übrigens wie knuspriges Hähnchen) und eins darüber die leckeren Seidenraupen(schmecken wie Nüssle ).........

welch eine Delikatasse .....

dann hiess es noch einige Tage am Meer entspannen und Nichtstun.... und dann ab und zu ins superwarme Meer.

wi hatten in den letzten Tagen nochmal vor, den Angtong Marine Nationalpark zu besuchen. Da wir vor ca 5 Jahren schon mal da waren, wussten wir, welch anstregende Kletterpartie uns erwarten würde, also fanden wir jeden Tag eine neue Ausrede, um den Trip nicht buchen zu müssen ( z.B. es sieht nach schlechtem Wetter aus, unsere Getränke werden schlecht, wenn wir nicht da sind oder andere fadenscheinigen Ausflüchte   ).

Am letzten Abend erwartete uns dann noch eine ganz tolle Überraschung; da unser Flug am nächsten Morgen gegen 9 ging, hatten wir uns vorab für einen Wake Up Call gegen 7 entschieden, damit wir fit den Tag beginnen können. Dem sollte natürlich nicht so sein: gegen Mitternacht(waren da noch ca 30Grad) wollten wir uns schlafen legen, bis wir auf einmal bemerkten, dass unsere Klimaanlage kaputt gegangen war; der herbeigerufene Monteur bekam es natürlich nicht hin, diese zu reparieren, also mussten wir ausgerechnet am letzten Abend wg unserem Wake Up Call in unserem Bungalow schlafen. Echt nicht angenehm ... haben dann nur 2 Stunden geschlafen ...

In Bangkok am Flughafen hiess es dann nochmal shopen ....

mit Thai Airways ging es dann wieder zurück .... war wieder echt super .... muss rückblickend echt sagen, dass wir uns vor keinem Urlaub soviel Gedanken machen mussten, ob wir die Reise überhaupt antreten können ...

war es zunächst die Aschewolke, durch die kurz zuvor sämtliche Flüge gestrichen wurden, folgten daraufhin die Unruhen in Bangkok,die an bürgerkriegsähnliche Zustände erinnerte. Ist aber zum Glück alles gut gegangen; Thailand hat uns nicht das letzte Mal gesehen ...   

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