Die Homepage von Marc & Marion & Alexander
                 

Südwesten USA Rundreise & Hawaii April 2009

Zuerst sind wir wie immer zu McDonalds und in die Skybar in Frankfurt, um etwas gegen unsere Flugangst zu unternehmen. Der Service war übrigens diesmal nicht so berauschend. Die Bedienung von der Skybar hatte anscheinend keine Lust uns zu bedienen. Nach 15 Min Warten erbarmte man sich

aber dann doch ...   juhuhuhu..

Unser Flug ging mit United nach San Francisco, nach ca 11 Stunden Flug hatten wir es endlich geschafft, die Kontrollen bei der Einreise waren diesmal auch wirklich okay. Mit dem Taxi dauerte es nochmal ca. 30 Min und schon waren wir in unserem Hotel angekommen.

Unser "Hotel" hiess The Mosser, sehr zentral, aber nicht wirklich empfehlenswert. Das Zimmer war wirklich mini, das Bett machte ohne Witz die Hälfte des Zimmers aus... aber war ja nur zum Schlafen, dafür war es ok .... Gebucht haben wir das Zimmer über Expedia/Spezialpreis.Die Preise für Unterkünfte in SF sind wirklich heftig,daher waren wir froh, für einen günstigen Preis eine Unterkunft in guter Lage zu bekommen; Wir hatten Etagenklos und Duschen. Da wir schon leicht kaputt waren, machten wir uns nur auf zum Alamo Square, einem Park und Stadtteil von San Francisco. Er ist vor allem bekannt durch eine Reihe viktorianischer Häuser( "Postcard Row"), eine der am meisten fotographierten Wohnstrassen von Amerika... im Hintergrund kann man die Skyline von SF sehen, woooooowwwwwirklich sehr schön......    


Am nächsten Morgen wurde es dann Zeit, SF zu erkunden, unser Auto hatten wir erst für den nächsten Tag angemietet, also hatten wir für heute einen WEITEN Fussweg vor uns. Da wir morgens durch den Jetlag nicht schlafen konnten, haben wir uns morgens auf den Weg Richtung Chinatown gemacht ...

im Hintergrund sieht man das Eingangstor von Chinatown..

Wir waren sehr früh unterwegs. Um 8 Uhr morgens gab es ausser vielen Fressbuden und viel Klimmbimm zum Einkaufen nicht wirklich viel zu sehen.... Wer aber auf Kitsch steht, kommt hier voll auf seine Kosten.

Nächster Stop war der 74 Meter hohe Coit Tower, der auf dem

Telegraph Hill steht...

jetzt hatten wir unseren ersten weiteren Fussmarsch vor uns, da es zum Teil wirklich steil nach oben ging,

wie man hier sehen kann.....

auf dem Coit Tower angekommen , durften wir erstmal 5 Dollar blechen , um mit einem Aufzug auf den Tower hochzufahren, von hier aus hatte man aber dann eine schöne Aussicht auf die Sehenswürdigkeiten von SF, vor allem auf die Golden Gate Bridge, Fishermans Wharf, Alcatraz, die Skyline oder die Lombard Street. Hier sieht man die Golden Gate Bridge vom Coit Tower aus ....... wirlich phantastisch...was für eine Aussicht...

Danach ging es weiter zum Fishermans Wharf, eine grosse Amüsiermeile für Touris mit über 80 Geschäften zum Shoppen und Essen. Da sich hier auch das Hard Rock Cafe befindet , haben wir uns auch gleich eingedeckt und sind anschliessend zu Bubba Gump zum Essen gegangen. 


 Nachdem wir noch ein wenig shoppen waren, haben wir uns noch die Seelöwen angeschaut, die sich hier zu Hunderten tummeln ....dem Pier ist Alcatrataz vorgelagert, da eine Tour aber mindestens 1/2 Tag gedauert hätte und man alles vorab buchen muss, haben wir drauf verzichtet. Weiter ging es zur Lombard Street, der krümmsten Strasse der Welt. nach ca 20 Min. zu Fuss hatten wir eeeeendlich unser Ziel erreicht ...........  .

Wie man auf den Schildern schon sieht, kann die Strasse zur abwärts befahren werden. Wirklich ein schönes Fotomotiv. Dann wollten wir zu Fuss zur Golden Gate Bridge, der Weg war aber defintiv zu weit. Nach ein bisschen Suchen fanden wir eine Busstation, dann ging es direkt zur Golden Gate Bridge . Hier waren aber rieeeeeeeeeeeeeeeeeeesige Menschenmassen ,

war fast schon ein wenig nervig, der Schnappschnuss  hier oben war aber dann echt gut . 

Marion hatte vorab einen Fussweg ausgemacht, an dem man bis ganz nach unten zur Brücke konnte, der Weg war recht beschwerlich und mit Rückweg dauerte es bestimmt 1 Stunde, aber der Ausblick war wirklich toll und nur sehr wenig Menschen hatten sich bis hierhin verirrt. So sah es von unten aus :


   Wir wussten aber nicht, dass der Platz hier unten der geheime Platz von einigen Nudisten war ;-). Nun ja, wir wollten ja nur ein paar schöne Photos schiessen, also machten wir uns wieder auf den schon erwähnten Rückweg. Mit dem Bus ging es wieder zurück in die Innenstadt. Nach ein bisschen Shopping ging es wieder zurück in unsere "Nobelherberge".

Am nächsten Morgen ging es dann los mit unseren eigentlichen Autotour, wir hatten in Downtown ein Fahrzeug um 7Uhr bei Dollar Rent a Car gemietet...haben die Kategorie Fusize gebucht, erhalten haben wir einen Nissan Altima, das beste Auto auf unserer Reise.

Unser erster Stop war das Monterey Bay Aquarium, eines der weltweiten grössten Meeresaquarien mit über 6500 Bewohnern wie Haie, Seelöwen, unzählige Fische, Quallen, usw.... die Entritt war mit 30 Dollar pP recht happig, aber wenn man schon mal hier ist, guckt man es sich auch an ....hier sind wir grade vor dem grossen Quallen-Becken.

nach knapp2 Stunden hatten wir uns alles angeschaut und wir machten uns auf die Weiterfahrt nach Santa Barbara, auch Amerikanisch Riviera genannt. Unser Motel war das Days Inn in Downtown, wirklich sehr zentral und nur zwei Blocks vom Strand entfernt. Im Vergleich zu unserer Bude in SF ein echter Aufstieg ;-) . Hier haben wir uns den  Strand das Pier angeschaut, vor allem der Strand war toll, aber durch die starken Winde wohl eher für Surfer geeignet. Hier merkt man gleich, dass es sich um einen Ort für eher Gutbetuchte handelt. Wir haben uns weiter umgeschaut, nach einem schönen Essen haben wir den Tag ausklingen lassen. Am nächsten Morgen haben wir uns noch den bekannten Gerichtssaal von Santa Barbara angeschaut, wo es schon einige "spektakuräre" Prozesse wie den gegen den verstorbenen Michael Jackson gegeben hat. Jetzt ging es Richtung Wüste, nach Palm Springs. Die Fartstrecke heute:203 Meilen.Da heute mein Geburtztag war, wollten wir die Strecke schnell hinter uns kriegen. Auf dem Weg nach Palm Springs war noch eine riesige Shopping Mall (Desert Hills Premium Outlets), hier gibt es eine imense Auswahl an vergünstigten Markenklamotten & co. (waren im Urlaub noch in 5 weiteren Malls , diese war aber die Beste). Nach einigen Stunden erreichten wir Palm Springs. Vor den Eingangtüren von PS wollten wir auch mal unseren Flitzer knipsen :

unsere Unterkunft war das Comfort Inn, noch einigermassen zentral, Preis/Leistung war hier absolut ok. heute gingen wir noch schön aus und feierten meinen Geburtstag ausgiebig beim Mexikaner (Blue Coyote Grill) :-) .

Am nächsten Morgen ging es schon wieder recht früh los, unser erstes heutiges Ziel war ein echtes Highlight, der Mount Jacinto mit über 4600Meter der zweithöchste Berg in Kalifornien. Mit der Arial Tramway ging es hoch in den Nationalpark auf einer Höhe von 2600 Metern; rechts auf dem Bild ist PS. 

Die Fahrt dauerte 14 Minuten, die Bahn überwindet somit 3 Klimazonen !! Es war schon komisch, unten in Palm Springs hatten wir 30Grad und nach 15 Min Fahrt mit der Bahn waren auf auf dem z.T. schneebedecktem Berg ! wirklich einmalig ! Oben angekommen hatte man eine wunderbare Auusicht auf das Valley in Palm Springs, auf der anderen Seite ging es zum eigentlichen Nationalpark. Da der Lift auf 2600 Meter war, hätte man den Berg sicher noch weiter erklimmen können, aber wir haben uns nur noch ein wenig in der Kälte umgeschaut ....

Hier kann man wirklich einen ganzen Tag einplanen; da wir aber noch mehr sehen wollten, haben wir uns nach 2 Stunden auf den Weg nach unten gemacht in sich drehenden Bahn...

und sind zum Yoshua Tree National Park gefahren; Die eigentlichen Attraktionen des Parks liegen im Westen, den Eingang hatten wir dann auch genommen (ist auch der Eingang, der PS am Nähesten liegt)....

so sah er aus....

wir sind den Park dann abgefahren und haben uns die Joshua Trees angeschaut.

wirklich toll....  


Zum Parkeintritt hatten wir noch eine schöne Karte bekommen und sind noch weiter den Yoshua Tree Park in die andere Richtung abgefahren. Wir haben uns den Cactus Garden angeschaut, der Park erstreckte sich aber bestimmt noch über weitere 50 Meilen, letzendlich hätte der grössere Bereich im Westen ausgereicht, aber später ist man ja immer schlauer ;-)... nach Einbruch der Dunkelheit ging es wieder Richtung Palm Springs, heute zog ein übler Sturm auf, die Strassen waren plötzlich wie leergefegt. Also machten wir uns nur kurz auf zu unserem üblichen 5 Gänge Menü, einmal Maxi Menü Burger King ;-) .

Am nächsten Morgen checkten wir recht früh aus und es ging Richtung Las Vegas; heutige Fahrtstrecke : 260 Meilen.  Die Strecke zog sich wirklich eeeewig hin, das Schlimmste war, dass wir ein wirklich schnelles Auto hatten und dann nicht schneller als 60 Meilen fahren durften....und auf den Strassen ist nichts los ... dabei hätte ich soooo gerne öfter mal richtig Gas gegeben.Die Landschaft war wirklich toll.. so stellt man sich es vor  


heute war eigentlich nur ein Zwischenstop bis Las Vegas eingerechnet, Calico eine Geisterstadt in der Nähe von Barstow, haben wir uns aber nicht angeschaut, weil es soo extrem stürmisch und kalt war, dass wir es ohnehin nicht hätten geniessen können. Die nächste Shopping Malll direkt vor Las Vegas hat uns mehr gereizt :-) .

Nach anstrengenden Stunden auf der Autobahn über teilweise vollgestopfte Highways kamen wir endlich gegen 15Uhr in Las Vegas an, zuerst hiess es erstmal Einkaufen im Las Vegas Outlet Center, danach ging es in unser Hotel hier "Treasure Island", das mitten im Trubel liegt. Unser Zimmer war ganz links, 4.oberstes Geschoss .

Die bekannte Piratenshow findet hier leider nicht mehr statt, die modifizierte Version ist nicht mehr so lustig wie vor 8 Jahren. Neben dem TI wird momentan ein riesiger neuer Gebäusekomplex errichtet, daher gleicht Las vegas zum Teil auch einer Baustelle; direkt neben beim TI befindet sich das Mirage.... hier fanden früher die Shows von Siegfried & Roy statt.

die abendliche Shows waren aber noch besser, die haben wir uns aber erst einen Tag später angesehen.so sah es dann aus ...
In direkter Umgebung befindet sich Nach dem reiht sich das Monte Carlo, das Paris,Paris, das Venetian, das MGM, Excalibur und etwas weiter entfernt (am anderen Ende des Strips) das Luxor. Hier haben wir das All you can Eat Buffet genutzt und sind weiter gelaufen zum Eingangsschild, dass alle Besucher begrüsst ...

echt schön ...


nach der Tortour (und nachdem wir den halben Strip zu Fuss zurückgelegt hatten)war es erstmal Zeit für eine kleine Erfrischung;Frisch gestärkt machen wir uns zurück auf den Weg zum Strip Richtung Hard Rock Cafe. Zum Glück fanden wir einen HRC Shop direkt am Strip. Danach haben wir noch versucht, bis zum Stratosphere Tower zu laufen, aber unsere Beine haben uns nicht mehr ganz bis dahin getragen ;-) Also haben wir uns ein bisschen auf dem Zimmer erholt, bis es dann mit dem Bus Richtung Downtown ging.

mit dem Bus ( nennt sich Deuce ) fährt man bis zur Endhaltestelle Main Street Station, von dort aus ist es nicht mehr weit zur Freemont Street, hier reihen sich diverse ältere Casinos aneinander, die im Gegensatz zum Strip wirklich in die Jahre gekommen sind. Faszinierend ist aber die Show, die ab 20Uhr anfängt;Auf einer Länge von 5 Straßenblocks verwandelt sich das Dach mit Hilfe von knapp 12 Millionen LEDs zum weltgrößten Display, auf dem im Rahmen einer Show die unterschiedlichsten Effekte zu sehen sind. Hier die Show, die wir gesehen haben. 


dann sind wir wieder zurück aufs Zimmer und haben uns die TI Show von oben angeschaut....

 Am nächsten Morgen lag die allerschlimmste Autofahrstrecke vor uns. Unsere heutigen Ziele waren der Horse Shoe Bend und der Antelope Canyon.Um 8 Uhr hiess es Auschecken. Entgegen unserer Planung ging es zuerst zum Antelope Canyon, der sich auf Indianergebiet der Navajo befindet. Hier gab es die allergrösste abzocke überhaupt, wir konnten auf einem Plätzchen parken, dass zuerst mal 12 Dollar (6 Dollar pro Person, nicht etwa pro Auto!!!!) kostete, dann durften wir  nochmal 50 Dollar blechen für einen einstündigen Trip zum Canyon. MIt einem Jeep plus Aufbau für ca. 12 Leute wurden wir zum Upper Antelope Canyon gefahren(ca 5 Min). Das war vorm Eingang

, nun hatten wir knapp 45 Minuten Zeit , um uns den 400 Meter langen Canyon anzuschauen; der Guide erklärte uns eine Gesteinsformationen des Slot Canyons. Sah schön aus .

mit meiner Digitalkamera stiess ich hier recht schnell an meine Grenzen, unser Guide erklärte uns noch, man solle nur mit ISO 800 und ohne Blitz fotografieren, um die besten Bilder schiessen zu können , zum Glück hat Marion eine Spiegelreflex, werde die Bilder noch aktualisieren mit besseren Fotos.

Danach ging es zum Horse Shoe Bend, die Aussicht ist der absolute Hammer , die Canyonwände gehen hier mehere hundert Meter tief herab, der Colarado River fliesst um den Horshebend herum, das Farbenspiel vom grün schimmernden Fluss und des roten Canyonwände sind wirklich klasse . 

Zum Glück konnten wir ein paar schöne Aufnahmen mit dem Weitwinkel machen.

Nachdem wir noch ein wenig die Aussicht genossen haben, ging es weiter Richtung Flaggstaff, dem für uns mittlerweile schlimmste Ort der USA ...

 Gegen Abend klapperten wir alle Motels in Flaggstaff ab,alle schienen uns aber komplett überteuert ( eine Nacht mind.80 Dollar+Tx). Wir fanden dann eine Bude für 50 Dollar, was sich aber als das Motel des Grauens rausstellen sollte. Was für eine Bude .......  

Die Weisheit , die ich schon öfter bei www.tripsadvisor.com  gelesen hatte, sollte sich hier wirklich bewahrheiten( " you get what you´re paying for "). Nun ja, nach 8 Stunden Fahrt machte ich mich nochmal auf den Weg Richtung Supermarkt, um etwas zu Essen zu holen.A,uf dem Rückweg fuhr ich aber über 100 Meter auf der mittleren Spur und wurde promt von der Polizei angehalten und hab ne Verwarnung erhalten.Anscheinend darf man die mittlere Spur nur dann benutzen, wenn man direkt danach nach links abbiegen will. Es war genauso, wie man es sich in diesen Ami Gangster Filmen sieht, toll war es natürlich, als ich nach den Fahrzeugpapieren gefragt wurde und ich die dann aus dem Handschuhfach holen wollte..... wir dachten dann, für diesen Tag würde es reichen, hatten aber nicht beachtet, dass direkt neben der Strasse eine Zugstrecke gab, hier fuhr Tag und Nacht (jede halbe Stunde) ein Zug über den Bahnübergang oben rechts auf dem Bild. Jeder Zug hupte (natürlich auch mitten in der Nacht), um seine Ankunft anzukündigen(waren wir natürlich grade mitten in der Nacht wild drauf ....) . Na ja, also Flagstaff war "echt toll :


Nachdem wir Flagstaff überlebt hatten, ging es weiter nach Phoenix, die langweiligste Stadt der USA, die ich bis jetzt gesehen hatte.  Wir hatten uns in der Budget Lodge in Phoenix Downtown einquartiert, anscheinend eine sehr sichere Gegend, da man das Motel nur bis 20Uhr normal betreten konnte, danach nur noch mit dem Roomkey; als wir durch das Fenster unseres Zimmers geschaut haben, sahen wir nur Stacheldraht . nun denn .... hier ein Bild vom Motel, auf den ersten Blick würde man das eigentlich gar nicht erwarten.

danach haben wir Phoenix erkundet, es gab (natürlich ausser dem Hard Rock Cafe ) nichts Besonderes, wir sind nachmittags noch in die (fast ausgestorbene) Innenstadt gegangen, ausser einem kleinen asiatischen Festchen, auf dem Marion endlich ihr "hawaiian shaved ice" probieren konnte, war nix los. Am nächsten Tag waren wir froh, wieder weiter zu fahren Richtung Saguaro National Park . Fahrtstrecke bis dahin : 142Meilen.

Der Park ist bekannt für seine vielarmigen Säulenkakteen (Saguaros), es gab hier wirklich Unzählige davon, man konnte den Park auf einer Einbahnstrasse erkunden, es gab einige lange Wanderwege, (auch einen Mini-Wanderweg, den sind wir dann doch mal gelaufen),wir hielten einige Male mit dem Auto für Schnappschüsse wie

hier an,


und schon ging es weiter zu unserem nächsten Ziel : San Diego. Fahrtstrecke von hieraus : 430Meilen !! Entlang der mexikanischen Grenze(jedes 10. Auto ein Auto der Border Patrol) wurde es immer heisser. Als wir in San Diego gegen 18 Uhr ankamen, war es immer noch knapp 32 Grad.Unsere Unterkunft hier war das Motel 6, sehr zentral gelegen und zum Glück auch noch bezahlbar.Heute abend sind wir nur noch ins Hard Rock Cafe, ein paar Souvenirs einkaufen und etwas essen.

Der nächste Tag war eines der absoluten Highlights : der San Diego Zoo.

Auf einer Fläche von 40Hektar leben hier 4000Tiere, es handelt sich um einen der grössten Zoos auf der ganzen Welt . Der park ist wirklich riesengross, man kann sich fast schon verlaufen :-). ZUm Glück hatten wir eine Karte.

Zuerst haben wir uns auf den Weg zu den Schildkröten gemacht, die sahen echt lustig aus .....

durch die Riesenaquarien hat es wirklich sehr schön ausgesehen.... danach konnte man einige Tiger anschauen, die waren zu dem Zeitpunkt aber müde. Danach kamen wir an ein sehr grosses Aquarium, wir haben zuerst niemanden entdeckt, was sich dann aber schnell ändern sollte.


In Kenia haben wir mal mehrere Hippos gesehen, man soll sich ihnen aber nicht nähern, da sie sehr gefährlich sein können . Von daher ist das allein schon eine tolle Aufnahme ....der nächste Stop war  bei den Eisbären, die hatten einen Ball zum Spielen im Wasser, war wirklich toll anzusehen, auch hier gab es ein riiiesiges Auqarium .... absolut faszinierend, solche Tiere mal aus einer solch kurzen Entfernung anzuschauen, zumal sie teilweise bis ans Glas des Aquariums rangeschwommen sind ....

danach ging es weiter zu den Pandabären des San Diego Zoo, auch eine Attraktion, aber wohl eher weniger für den Panda, der in seinem Gehege immer hin und her lief, er wirkte als wäre er nicht sonderlich glücklich, obwohl man sich hier alles Erdenkliche für den Panda einfallen lies und für Ihn alles toll her richtete. Es darf sogar nur eine begrenzte Zahl an Personen hinein, und ein Ranger passt auf, dass man icht zu laut redet.  Aber wer lebt schon gerne

 in Gefangenschaft ....    


danach haben wir uns noch unzählige Tiere angeschaut, toll waren noch die Elefanten und Giraffen,Nashörner, Zebras(aber wie gesagt, in freier Natur ist das noch toller) und die Koala Bären, die immer so aussehen , als wären sie auf Drogen. Sind sie ja aber auch nur wegen den Eukalyptusblättern, die sie so gerne futtern.Um 16 Uhr waren wir schon leicht kaputt und haben uns auf den Rückweg Richtung San Diego Downtown gemacht, also kurz ausruhen, Akku auffüllen :-) und dann haben wir noch ein wenig Downtown erkundet, bevor es dann wieder zurück ins Hotelzimmer ging.

Am nächsten Morgen ging es nach Santa Monica, hier residieren die wirklich die Reichen, wir waren hier in einem Motel "Bayside Inn"direkt am Strand für einen horrenden Preis ( stelle aber trotzdem lieber keine Bilder vom Hotel rein, sonst kann ich gleich ein Spendenkonto aufmachen). Bei allem Gemeckerei : die Lage war wirklich super, direkt am Strand, zum bekannten Santa Monika Pier war es grade mal 5 Minuten weg . Also haben wir uns gleich auf den Weg gemacht ...

im Hintergrund sieht man das Santa Monica Pier ... wir haben es später nochmal genauer angeschaut, und fanden es zwar schön, aber nicht so gut, dass bereits ab 19 Uhr alle Läden dicht machen.

Zum Shoppen ist es hier für gut Betuchte ideal, an der Third Street Promenade(die nur ein oder 2 Paralellstrassen zur Promenade am Strand liegt) reihte sich ein Geschäft an das Andere und das auf ca 1 km Länge.

Hier geht es aber eher beschaulicher zu, was für viele Prominente auch mit Sicherheit als Anreiz dient, eher das 13 Meilen von L.A. entfernte Malibu als Domizil zu wählen als die Grossstadt. Wie auch immer, haben uns dann weiter umgeschaut und den Muscle Beach gefundenZum Sonnenuntergang konnte man noch schöne Bilder vom Santa Monica Pier schiessen....

nach einer Nacht in unserem Traumhotel waren wir nicht wirklich traurig, dass es weiterging. Also packten wir alles zusammen und machten uns auf den Weg Richtung Los Angeles; da wir beide schonmal dort waren, hat uns eine Nacht hier dicke gereicht, wir fuhren den Sunset Boulevard entlang über Beverly Hills, einem weiteren Vorort der Superreichen. Hier reihen sich Luxusvillen an Luxusvillen. In den Shops geht man lieber nicht einkaufen, sonst ist man gleich ein Vermögen los.

 Nachdem wir Beverly Hills durchquert hatten, ging es weiter Richtung Hollywood Boulevard zum Chinese Theater. Hier kann man entlang des Walk of Fame schlendern, hier haben sich eine Vielzahl von Stars durch Ihre Handabdrücke auf dem Fussboden verewigt. Vor dem Kodak Theater standen dann verkleidete Walt Disney Figuren, die sich für ein kleines Entgelt ablichten liesen.



Anscheinend hat Shrek Marion irgendwie geärgert, weil Sie Ihm gleich die Ohren langgezogen hat.

Nach einem Abstecher in einem weiteren Hard Rock Cafe machten wir uns auf den Weg in unser Hotel Maroitt am Flughafen Los Angeles; nachdem wir unser Gepäck im Hotel abgegeben hatten, klappte die Abgabe bei Dollar Rent a Car problemlos. Am nächsten Morgen gegen 3:30 klingelte schon unser Wecker, denn unser Flughafenshuttle war für 4:30Uhr angekündigt, also hiess es sich beeilen. 

Gegen 7 Uhr war es endlich soweit, nach einer richtigen Tortur beim Check in mit United. Wir hatten unsere Tickets vorab gebucht und wussten nicht, dass man bei Inlandsflügen für das Gepäck nochmal extra zahlen muss. Also mussten wir beim self check-in eine Dame bei der Abfertigung fragen, aber von den 20 Schaltern war nur einer besetzt. also wie immer Kreditkarte raus und blechen. Service also gegen 0 und unfreundlich ohne Ende, aber nun ja : irgendwie haben wir es hinbekommen und sassen dann endlich im Flieger nach Hawaii ... eeendlich ....

der Flug nach Hawaii verlief absolut problemlos, hier ein Bild beim Landeanflug auf Waikkiki:

wir waren aber leicht erstaunt, dass man bei United für das Essen auf einem Flug, der immerhin 5 Stunden dauert, noch extra für blechen. Als wir am Flughafen in Honolulu ankamen, hatte ich schon die schlimmsten Befürchtungen, dass wir für die Flüge innerhalb von Hawaii auch nochmal für jeden Flug das Gepäck extra aufgeben und zahlen mussten, das erwies sich aber zum Glück als Irrtum. 

Nach 3 Stunden Aufenthalt Honolulu ( und nachdem wir gegessen und eingecheckt hatten), haben wir uns zu unserem Gate für unseren Flug nach Maui gemacht. Hier haben wir das erste Mal erkannt, dass hier die Uhren etwas anders (gelassener) ticken. Unsere Maschine sollte um 16Uhr starten, auf dem Bildschirm zur Abfertigung stand dann auch :"Boarding", obwohl nicht einmal eine Maschine da stand!Erst um 17Uhr kam die Maschine an und das alles für 30 Min Flug! Nach Ankunft auf Maui haben wir schnell unser Mietauto, diesmal ein Dodge Charger,  von Dollar Rent a Car" geholt und es ging weiter Richtung Lahaina.

Diese Stadt ist gut auf Tourismus getrimmt und soll das alte Waalfänger Image aufrechterhalten. Die Gebäude in der Stadt sind bewusst recht alt, Hotelburgen gibt es hier definitiv nicht.

In Lahaina ist unser Hotel das Best Western Pionier Inn, mitten im Zentrum, gebucht wie immer über Hier klicken! . Da wir erst gegen Abend ankamen, hiess es erstmal erfrischen :-) ... unser Lieblingsmarkt sollte hier die Kette ABC Store sein, gleichbedeutend wie der Seven Eleven, echt top !!juhuhu....

 . Am nächsten Morgen stiegen wir in unseren Flitzer ein, um die Insel zu erkunden .....unser erstes Ziel ware ein Strand, der 2006 zum schönsten Strand des USA gekürt wurde,es handelt sich um den D.T: Fleming Beach Park,   irgendwie müssen wir wohl Tomaten auf den Augen gehabt haben....  es handelte sich um einen kleinen Strandabschnitt mit vielleicht 150Meter Länge , demonstrativ auch mit einem Häuschen von Lifeguards a la David Hasselhoff ( im Endstadium), aber das war es dann auch schon .... kann aber auch evtl. mit den Lichtverhältnissen zusammen hängen, da es bei unserer Ankunft zu tröpeln anfing .... schöner Reinfall...

nächster Stop war Kaanapali, ein wirklich schöner Strand aber leider zugebaut ohne Ende, auf dem Bild sieht man das zum Glück nicht ....

 hier war es echt schön, aber leider auch sehr windig, was mit Sicherheit auch der Grund war, warum sich hier weniger Menschen am Strand blicken liessen ....  am linken Strandabschnitt von Kaanapili befindet sich der Black Rock, einem Vulkanfelsen, der bis ins Meer geht. Hier soll das Schnorcheln besonders gut sein, aufgrund des tollen Wetters haben wir aber lieber darauf verzichtet. Unsere weitere Wegstrecke ging entlang der Küste Richtung Süden, wir hätten an 100 Stellen halten können, der Strand (und zum Glück auch das Wetter) wurden immer schöner . Unser nächster Stop sollte das Maui Prince Hotel im Südwesten von Maui in Wailea sein. Als Hotelgäste getarnt,liefen wir durch die Hotelanlage und machten uns auf dem Weg zum Strand ... 

 

hier war der bislang schönste Strand auf Maui, aber leider war es auch hier sehr windig. Da wir uns unserem Auto noch unser ganzes Gepäck hatten, entschlossen wir uns nach kurzem Aufenthalt erst mal unser Gepäck in unserer Absteige für die nächste Nacht abzustellen, die sich auf der anderen Seite der Insel befand(aber nur 90 Min Fahrtzeit ).Nachdem wir das endlich erledigt hatten, ging es erstmal weiter zum Hookpia Beach, dem Maui Surferparadis. Hier werden die Wellen bis 10Meter hoch !Nun denn, los gings : hier war es richtig warm, der Strand war echt toll,wir haben uns erstmal auf die Suche nach den Surfern gemacht...

 

das Meer hier war war aber recht felsig, also sollten hier nur wirklich geübte Surfer die Meere unsicher machen ... natürlich sind hier dann auch die ganzen Sunnyboys rumgelaufen, jeder dachte mit Sicherheit, er ist der tollste Typ von der ganzen Welt ... hahahaha....

hier blieben wir dann eine Stunde, kann man wirklich nur sehr empfehlen ..... danach sollte es weiter zum Haleakala NationalPark gehen, bis zum Parkeingang fährt schon ca. 60Minuten. Obwohl ich vorher nicht der Meinung war, dass man das gesehen haben muss, wurde durch Baby wirklich eines Besseren belehrt ,der Berg ist über 10.000 Fuss/über 3000Meter hoch (!!!) und wir waren GANZ oben.

Der Krater selbst ist 13 km lang und ca. 4 km breit und der grösste ruhende Vulkan der Welt !

Zum Glück konnten wir die ganze Strecke mit unserem Auto bis ganz oben fahren, es war wirklich faszinierend, wie sich die Fauna und die Temperaturen innerhalb kürzester Zeit so derart änderte.Schon ab einer Höhe von ca 6000 Fuss fuhren wir praktisch durch die Wolken, die am Berg festhingen, echt klasse ...auf dem Bild hier sind wir noch knapp unter den Wolken ....

es wurde dann immer nebeliger und wir fuhren mitten durch die Wolken durch bis wir es endlich geschafft hatten... was für ein Ausblick, über den Wolken und das endlich nicht nur aus dem Flugzeug ....

nach zig Photos ging es noch ca 500 Meter hoch zur Spitze des Berges,jetzt zog es sich richtig zu, die Winde waren wirklich heftig... auf dem kurzem Mitschnitt kann man das gut sehen...echt kraaasss :-)

pünklich zum Sonnenuntergang verzogen sich dann die Wolken, wir sind wieder an unsere Lieblingsstelle gefahren und haben hier im Auto den Sonnenuntergang genossen ...

echt ein Highlight und sehr zu empfehlen ...

das war bis dato das Highlight des Urlaubes ... !! die Rückfahrt war dann allerdings weniger schöner ... wir wollten ein grösseres Stück zurücklegen, bevor es komplett dunkel wurde, vor uns waren aber anscheinend irgendwelche Hippies , die beschlossen haben, den Berg Tempo 5 zurückzufahren. war ja KKEEEEEINNN Problem hatten ja nur 2 Stunden Fahrt vor uns ....grrr ....

am Hotel angekommen legten wir uns gleich schlafen , am nächsten Morgen wollte es schliesslich gleich weitergehen von Maui nach Big Island, wieder mit Hawaain Airlines.

Nach Abgabe unseres Autos gegen 7 Uhr checkten wir ein und sind nach Hilo geflogen. Wieder lief alles problemlos mit Hawaain AL, im Gegensatz zu Alamo! Wir kamen um 9Uhr an, hatten dort wir für 2 Tage einen Jeep gemietet, aber es gab kein Fahrzeug in unserer Klasse, also versuchte man uns erst ein Miniauto anzudrehen, als wir aber darauf pochten , die gebuchte Kategorie zu bekommen, durften wir nach über 3 Stunden (!!) unser Fahrzeug übernehmen. An alle, die das lesen, bei Ankunft auf Hilo bloss nicht Alamo buchen , mit uns hatten über 100 andere Leute das gleiche Problem wie wir, komischerweise bekam man bei anderen Anbietern sofort sein Auto !?! Zum Glück war dies unsere einzige Alamo Buchung !!

Na ja, das war echt scheisse, zumal wir das Auto schon schon 3 Monate vorher gebucht hatten. Egal, nachdem wir endlich unseren Jeep bekommen haben, checkten wir schnell in unserem Castle Hilo Hawaiin Hotel ein. Grund für unseren Ärger war vor allem der, dass wir um 13 Uhr einen Helikopterflug gebucht hatten, die Leute am Flughafen sich aber anscheiend überhaupt nicht drum geschert haben. Wir kamen noch rechtzeitig an, diesmal hatten wir sogar das Glück, vorne neben dem Piloten zu sitzen, die dicken Amis hinter uns mussten es sich auf den 4 Plätzen hinten bequem machen ... hahaha ..... hier ein Bild von unserem Helikopter und unserem lustigen Piloten :

nach dem Einsteigen und den immer frustrierter schauenden Amis folgte eine 5 minütige Einweisung, was wann wie zu machen wäre wenn wir abstürzen, hat aber irgendwie sowieso niemand zugehört, da es alle so spannend fanden.

Los ging´s

Der Flug dauerte knapp 45 Min, war wirklich phänomänal, mit meiner Kamera habe ich leider keine guten Bilder hinbekommen, werde aber bald ein paar von Baby s SRK nachreichen. Der Flug an sich war wirklich toll, wir sind über immer kärger werdene Landschaft geflogen, am Ende konnte man Lava sehen, wie sie ins Meer fliesst, echt toll .....wie wir im Nachhinein merken sollten, momentan die einzige Möglichkeit, Lava aus direkter Nähe ins Meer fliessen zu sehen .

Danach ging es weiter zum Hawaiin Volcanoes National Park, ein absolutes Muss auf Big Island, hier kann man locker mehrere Tage verbringen. Nach dem Eintritt bekamen wir unsere Karte und machten uns auf den zum Vulcanoe House, war aber nur für Touris, hier konnteman ein paar Shirts un Souvenirs kaufen , war aber ziemlich langweilig. Man kann sich nun überlegen, ob man die ganzen Trails zu Fuss läuft oder immer einen Teil per Auto und es dann wieder kombiniert; da wir gegen 15 Uhr ankamen, haben wir uns natürlich für Variante 2 entschieden. Es ging entlang der Steam Vents, kleine Spalten im Erdboden, in denen das Regenwasser als Dampf aufsteigt.

Danach sind wir zum Kalauwa Iki Krater gefahren, hier hatte man eine schöne Aussicht ....war weitaus besser, wie auf dem Bild hier vermuten lässt ...wann kann man schon mal in das Innere eines Krates schauen ....

danach wollten wir eigentlich wieder zum Hotel zurück fahren, die Rangerin vor Ort hatte aber noch einige Tipps zum Erkunden; für mich als Autofahrer natürlich toll;also fuhren wir zunächst die Chain of Crater Road bis zum Ende durch; hier floss die Lava über die Strasse herunter bis ins Meer, für uns natürlich eine Sackgasse .

"eigentlich" sollte es dann Richung Hotel gehen, aber laut der Rangerin gab es eine Stelle, von der man die flüssige Lava nachts ins Meer fliessen sehen konnte. Ab Hilo war das ungefähr nochmal 90 Min Fahrt, ein wenig nervig, zumal man nachts über ein erkaltetes Lavafeld bis zu dem Punkt hin muss und es KEINERLEI Beleuchtung gibt, ohne Taschenlampe braucht man dort also gar nicht hinzugehen.Die Aussicht von dort war wiederum echt toll, aber meine Kamera streikte bei den Nachtaufnahmen; kann hier wieder nur auf die SRK hoffen :-)

Um 22 Uhr war es dann geschafft und wir waren auf dem Zimmer. Am nächsten Morgen hiess es weitere Highlights der Insel anzuschauen. Unser erster Stop war der Wailuku River State Park , hier befinden sich die 30 Meter höhen Rainbow Waterfalls ( natürlich world famous   ;-)   ); war schön anzuschauen, mehr aber auch nicht .

 

 bei unserer Abfahrt näherten sich schon zig Japaner Busse, also hiess es schnell vorankommen. Oberhalb der wasserfälle gibt es noch die Boiling Pots, Naturbecken,in denen man vor einigen Jahren auch noch schwimmen konnte, leider jetzt nicht mehr; hier gilt das Gleiche, schön, es mal mal gesehen zu haben, aber ...

nächster Stop waren die Kaumana Caves....es handelt sich um eine alte Lavaröhre, die bei einer grossen Eruption des Mauna Lea entstanden ist; die Röhre befindet sich ca. 5 Meilen von Hilo weg, mit unserem Auto haben wir ungefähr 30 Minuten für die eigentlich doch sehr kurze Strecke gebraucht; es war mal wieder das übliche Spielchen, wir hatten ein Auto, mit dem man eigentlich Richtung hätte Gas geben können, aber es war fast durchgängig Tempo 30 oder 40 vorgschrieben und die Polizei lauerte schon. jetzt hatten wir erstmal eine fast  2 stündige Tour mitten durch die Insel vor uns, nach 1 Stunde passierten wir den Mauna Kea, der vom Meeresboden bis zur Spitze der höchste Berg der Welt ist. Sind aber weiter auf die andere Seite der Insel gefahren.Irgendwie hatten wir aber leicht unterschätzt, was so ein Jeep schluckt, der Tank war schon auf Reserve, als wir zum Glück eine Tanke fanden; nach einer kleinen Stärkung in unserem üblichen Gourmettempel"El Mäc Dönalds" ging es weiter entlang der Westküste hinunter.Hier gibt es unzählige öffentliche Beach Parks, landschaftlich sehr schön anzusehen, aber nicht immer so toll zum Baden. Das nächste Highlight auf unserer Strecke war der Kahaluu Beach Park, hier konnte man mit Schildkröten im Meer plantschen ...

Das sah dann so aus .....

natürlich durfte man sich Ihnen nicht zu sehr nähern.....nach einiger Zeit Entspannen fuhren wir weiter zu einem nahegelegenen Beach Park(den Namen weiss ich leider nicht mehr), war aber TOTAL überfüllt. Na ja, weiter ging es zur Honaunau Bay , hier soll man am besten Schnorcheln gehen können, die Bay war aber wirklich die Fahrtstrecke nicht wert.Jetzt war es schon später Nachmittag, unser letzter Stop sollte der Hookena Beach Park sein...

ist wirklich ideal, um hier den Sonnenuntergang zu geniessen ... nirgendwo haben wir soviel Camper gesehen wie hier... so stellt man sich den American Way of Live vor ... nicht schlecht .. der Strand war zwar nicht so schön hell wie vorhin noch, aber es war alles viel gediegener und nicht so touristisch erschlossen. So sah es dann aus ...

 

da wir nicht wieder erst gegen Mitternacht zu Hause sein wollten, haben wir uns dann wieder auf den Weg nach Hilo gemacht.

Am nächsten Morgen waren wir schon wieder früh auf den Beinen, um halb 10 ging unser Flug von Hilo nach Honolulu.Bei der Abgabe gab es bei Alamo mal wieder leichte Unstimmigkeiten, wir haben nochmal darauf hingewiesen, dass wir für einen vollen Tank gezahlt haben und nur ein Auto bekommen haben, dessen Tank zu 3/4 gefüllt war, aber das kümmerte mal wieder niemanden. Aber wir haben ja Urlaub, also ärgern wir uns nicht weiter. Der Flug (ca 1 Stunde) verlief wie immer problemlos, nach Abholen unseres Gepäcks mussten wir uns überlegen, wie wir in unser Hotel in Waikiki kommen konnten. An der Information bei Hawaiin Airl. teilte man uns mit, entweder ein Taxi für 45 USD oder einen Shuttlebus mit 50 anderen Gästen für je 9USD je Strecke; haben Variante No 2 genommen, unser Bus kam dann auch gleich, legte aber noch einen "kleinen"halbstündigen Zwischenstop bei den Neuankömmlingen von Korean Air ein. Erwies sich als ein wenig seltsam, da die entweder alle rumhusteten und/oder einen Mundschutz aufhatten.... nach ca. 1 Stunde Busfahrt kamen wir un inserem Hotel Sheraton Princess Kauani in Waikkiki an.Mal wieder gebucht über Expedia/Spezialpreis, kann ich echt nur empfehlen, der Preis lag war knapp 25% günstiger wie über die normalen Anbieter wie Meiers Weltreisen oder Neckermann....Der Tag heute war nur zum Relaxen und Entspannen da... nachdem wir unser Gepäck abgestellt hatten, sind wir an den Waikiki  Beach geschlendert, war aber nicht so toll und total überlaufen; kann nicht verstehen, wie man hier mehrere Wochen am Strand liegen kann, war nach einem halben Tag schon ein wenig genervt.Also sind wir Shoppen gegangen und haben den ABC Store geplündert :-) . Am nächsten Morgen hatten wir bei Dollar Rent a Car in Downtown ein Auto für 2 Tage gemietet.Leider hatten wir uns zu früh gefreut, anscheinend hatten viele Leute zum gleichen Zeitpunkt ein Auto angemietet, so mussten wir knapp eine Stunde warten, bis wir wieder einen Dodge Charger bekommen haben...

Unser erster Stop war das Arizona Memorial in Pearl Harbour, von Waikiki aus ungefähr eine Stunde zu fahren;ins Memorial darf man keine Taschen mitnehmen.

An der Kasse bekommt man einen Coupon mit einer Nummer und einer Uhrzeit für die Show, die man sich vorher ansehen musste, bevor es zum Memorial ging. Nach einer Ansprache eines Veteranen wurde der Angriff auf Pearl Harbour und der Untergang der Flotte einschliesslich der Arizona gezeigt.Der Film war schon ein wenig befremdlich, für mich kam es so vor, als wären die immer friedlichen Amerikaner, die grade Schmetterlinge fangen und Picknicken, plötzlich von den bösen Japanern überrumpelt worden, aber haben sich dann natürlich gerächt !?Wie auch immer, nach dem Film ging es dann mit einem Boot zur USS Arizona, über dem untergegangenen Schiff wurde das Memorial gebaut, ist schon irgendwie komisch,auf ener Gedenkstätte zu stehen und unter einem sind 1100 Menschen untergegangen. Hier haben die Amis mal wieder Ihren Nationalstolz zeigen können.Wenn man mal hier ist, muss man es gesehen haben, war aber froh, als es dann endlich weiterging.

Da wir noch etwas Zeit hatten und das Wetter schlecht war,ging es zu einer Outlet Mall, die Auswahl war aber eher weniger gut im Vergleich zu den Malls auf dem Festland.Danach sind wir beim Aloha Tower gefahren, von dem man eine tolle Aussicht auf Waikiki haben soll, war aber  nicht so. Leicht enntäuscht fuhren wir weiter zum Punchbowl Crater, eine der Hauptattraktionen von Oahu Hawaii, sie ist zugleich Friedhof für über 37000 gefallene Veteranen. Von hier aus hat man eine gute Aussicht auf Waikiki...

im Hintergrund sieht man den Diamant Head Crater, den wir morgen früh erklimmen sollten...eigentlich sollte es danach zurück Richtung Hotel gehen, aber ich lies mich von Marion überreden, den Berg noch weiter zu umkurven. Zum Glück .Durch recht abenteuerliche Wege fuhren wir den Berg bis ganz nach oben...

, das hier war noch eine der besseren Strassen... wie man hier schon sieht, war das Tempo hier natürlich wieder Max 5 Mph.toll.. Auf dem Weg nach unten haben wir noch ein Moped im Strassengraben gefunden, allerdings ohne Fahrer ...

wundert mich nicht bei den engen Strassen ... wir haben dann noch eine ganz tolle Aussichtstelle gefunden, hier sind wir abends nochmal hochgefahren, um den Sonnenuntergang zu geniessen .....

danach ging es erst mal wieder talwärts ins Hard Rock Cafe, war eigentlich sehr leicht zu finden. Nachdem es dämmerte, fuhren wir wieder hoch an unsere Lieblingsstelle, jetzt fuhr ein Japanerbus nach dem anderen die Strasse entlang ..... also schnell nochmal Honolu bei Nacht, bevor es wieder runter ging.

 ....wir dachten so schlau zu sein, uns irgendein günstiges Parkhaus in der Nähe zu suchen, aber leider waren die Preise überall in Downtown total überteuert, also doch ab in das Parkhaus vom Hotel für 22 Dollar pro Tag.

Am nächsten Morgen ging es gleich um 7 raus, um den Diamond Head zu erklimmen.Ich dachte eigentlich,dass ein Witz ist, da mal hochzuklettern, war aber doch recht anstrengend, wir sind über eine 3/4 Stunde hochgelaufen, teilweise kamen dann auch noch richig heftige Treppen dazu...

uiuiuiui ......

oben angekommen, haben wir erstmal die Aussicht auf Waikiki genossen...

erwartungsgemäss war der Gang nach unten angenehmer . Nachdem wir uns ein bisschen ausgeruht hatten, ging es weiter zur Hanauma Bay, mit etwa 3 Mio der meistbesuchte Strandabschnittvon Hawaii. Bereits bei der Einfahrt in die Bay werden wir das erste mal zur Kasse gebeten, nicht viel, und uns wird gesagt, wenn wir innerhalb von 30 Min wieder den Parkplatz verlassen, dann bekommen wir wieder unser Geld zurück. Parkplatzmangel ? hmm., egal, wenn wir schon hier sind hauen wir bestimmt nicht gleich wieder ab, sondern schauen uns alles an. Der erste Ausblick vom Weg vom Parkplatz Richtung Bay ist schon sehr verheissungsvoll ... man kann die tollen Korallen von hier oben schon sehen ....

tja, dachten wir zumindest, nachdem wir unseren weiteren Eintritt blechen durften, fing das gleiche Spielchen wie in Pearl Harbor an, wir mussten uns einen Film anschauen über die auch so tolle Bay und was man hier machen darf und was nicht. Na ja, im Verlauf des Vortrages erkannten wir, dass es doch Sinn macht, den Amis mal zu erklären, dass man nicht einfach über Korallen läuft und was man damit anrichten kann ....nach diesem trotzdem leicht nervigen Pflichtprogramm durften wir endlich in die Bay. Zu unserer grossen Verwunderung sah es von unten dann gar nicht mehr so paradisisch aus, eine ziemlich voller Strandabschnitt, die Korallen waren so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass man von Nahem auch hätte denken können, es handele sich um Steine im Meer (!!).

Für ein paar Stunden war es ok, aber wir wollten dann auch weiter auf Erkundungstour gehen, zumal Baby mir noch viel schönere Strände versprochen hatte und ich das kaum glauben konnte.

 Unser nächster Stop war der Sandy Beach,aufgrund der starken Strömung gibt es hier leider die meisten Genickbrüche bei Surfern in den USA. Wir sind nur dran vorbei gefahren, sah auch nicht sonderlich spektakulär aus.Nach einem kurzem Stop bei den Lahona Blowholes ging es weiter auf die andere Seite der Insel.... diese Seite war VIEL schöner!zunächst ging es erstmal eine Kleinigkeit Essen in unser übliches Gourmetrestaurant .... hier haben wir ein sehr schönes Auto gesehen ....

vom Auto aus hatten wir schon diesen Blick auf dem Weg nach Lanakai:

und es sollte noch besser werden ..... in der Villengegend von Lanakai gibt es auch Strandzugänge (da generell öffentlich), das Meer war absolut klar und keine Menschenseele zu sehen ..... ein absoluter Traum ...... !!!!

in diesem tollen Meer mussten wir jetzt erst mal baden ...

der nahegelegene Strand von Kailua (der dann wirklich komplett öffentlich ist) ist auch sehr schön, kommt aber an den Strand von Lanakai nicht ran. Wirklich einer der schönsten Flecken der Erde, die wir je gesehen haben !!!

Danach ging es weiter Richtung Chinamans Hut. Auf dem Weg dahin haben wir noch bei der Komo Bay gehalten,hier sind meine Fotos leider nichts geworden Babys SRK Bilder werde ich aber noch aktualisieren.Dann hatten wir leider Pech, die Strasse, die wir uns rausgesucht hatten(übrigens die einzige Strasse um die Insel) wurde gesperrt, weil ein Tanklaster umgekippt war. Also hiess es umdrehen und mitten durch die Insel fahren, also konnten wir uns CH nicht anschauen.

Unser nächstes Ziel war die Dole Plantage, hier hat John Dole 1901 angefangen , die Ananas gewerblich zu produzieren, heute immerhin der 2.wichtigste Witschaftszweig nach dem Tourismus ).

ich fand es schon interessant, wie es die Amerikaner hinbekommen, aus einer Produktionsanlage ein Publikumsmagnet zu machen. Die Parkpältze waren gut voll und es wurden massig Touris in Bussen hergekarrt. Da wir noch ein bisschen was sehen wollte, ging es weiter gen Norden.

Ziemlich nördlich ist der Haleiwa Shore, hier gibt es die höchsten Wellen weltweit.

 

Auffällig war vor allem, wie sich das Wetter Richtung Norden immer mehr verschlechterte!Wir haben aber leider keine hohen Wellen gesehen,es fing an zu regnen....

 also ging es weiter zum "Lost" Strand. Da wir Lost Fans sind, wollten wir uns das nicht entgehen lassen. Nach ein bisschen Suchen haben wir den Strand auch gesichtet, er liegt in der Nähe des Flugplatzes, hier wird in Drehpausen die Turbine von dem Absturz hingebracht; kann aber auch sein, dass es mittlerweile keine neuen Folgen mehr gibt und dass wir deshalb keine Turbine gefunden haben ;-)   .Also hiess es wieder zurück zum Hotel für die letzte Übernachtung in unserem schönen Hotel. Das Auto hatten wir wieder bei Dollar abgegeben, wirklich sehr zu empfehlen ! Am nächsten Morgen wurden wir vom Shuttleservice abgeholt, der uns direkt zum United Schalter brachte.

Über San Francsico ging es zurück nach Frankfurt, ein wunderbarer(aber auch sehr anstengender) Trip ging zu Ende


                               AUF ZU NEUEN ZIELEN :-)

         

hier die Highlights von Hawaii als Video mit hawaiianischer Hintergrundmusik   

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