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Kuba Oktober 2011 im Iberostar Varadero 5*


endlich ging es wieder los : unser Ziel zum Erkunden hies diesmal KUBA.

Mit dem Zug ging es nach Frankfurt. Dort angekommen, mussten wir wie immer etwas

gegen unsere Flugangst zu unternehmen      

das Problem : für Urlaube nach Kuba(mit Kombination NonStop Flug) muss man von   Deutschland aus leider mit Condor fliegen. Da wir bis dahon nur die "besten" Erfahrungen mit der Airline gemacht haben, dachten wir mal wieder das Schlimmste. Beim Einchecken am Schalter wurden wir wider Erwarten upgegraded (obwohl wir nur Economy gebucht hatten).Sehr gut, so kann ein Urlaub anfangen. 

Als hätte man unserere bisherigen Bewertungen von Condor gelesen, waren in dieser Klasse alle suuuuperfreundlich zu uns. Das Positivste : alle Getränke inklusive ... juhuuhuhuhuhuhu....das Angebot haben wir natürlich ausgenützt und so verlief unsere Anreise wie im Flug 

Gegen 20Uhr kamen wir am Flughafen in Varadero an. Ein tolles Gefühl, endlich wieder mal Urlaub zu haben. Direkt nach der Ankunft haben es wohl gleich Einige die es nicht mehr ausgehalten und mussten sich gleich die erste Fluppe anmachen, obwohl es im Flughafenbereich verboten war. oooookay und hmmmmmm .... nun denn .... bin Nichtraucher, kann wohl bei der Sucht nicht so mitreden.

Da wir diesmal pauschal gebucht hatten(nicht unsere bevorzugte Reiseart) , wurden wir am Airport von unserem Neckermann/TC Typen begrüsst. Er teilte uns ziemlich (in)direkt mit, dass der Kurs am Wochenende ziemlich besch...eiden sei und wir nicht gleich alles umtauschen sollten.Wir hatten uns vorher infomiert, der Kurs war aktuell 1,3CUC für einen Euro, als wir am Airport Geld tauschten stimmte der Kurs in etwa, also war ich zunächst ein wenig irritiert, warum unser Reiseführer von NR/TC uns diesen Tipp gegegen hatte, aber dazu später mehr.

Mit einem Bus ging es vom Flughafen vom Hotel. Unser Guide sagte uns im Bus, da wir ja nun in der Karibik seien sind, bräuchten wir definitiv weder Pullover noch lange Hose,warten wir es mal ab.

Das Hotel machte gleich auf den ersten Blick einen guten Eindruck und das ist ja mit der Wichtigste. Da wir erst gegen 21Uhr im Hotel ankamen hies es schnell einchecken und das Buffet und die Getränke testen. Durch den Jetlag hielten wir es aber nicht mehr lange aus und wollten nur noch ab in unser Bettchen.

Am nächsten Morgen waren wir durch unsere innere Uhr bereits um 5 Uhr hellwach ;-). 

Also machten wir uns schon am frühen Morgen auf den Weg, um unser gebuchtes Hotel Iberostar Varadero erstmal zu erkunden.

Uuuurlaub ....

Normalerweise können wir die ganzen Handtuchbeleger in den Hotels überhaupt nicht leiden, aber wenn wir schon mal so früh wach sind, dann können wir es Ihnen auch mal gleichtun.

  Nun ja, zu unserer "grossen"Überaschung war um unsere Aufstehzeit noch niemand wach. Unser erste Weg führte uns zum Strand und dann durch die Hotelanlage. Am Strand sah es früh morgens so aus ....


ja so kann man es sich gut gehen lassen .... wirklich klasse !

also nichts wie ab zum Buffet und dann ins Meer. Vom Hotel an sich könnte ich auch noch 100 Bilder online stellen, war wirklich sehr schön, habe aber diese Bilder bei holidaycheck online gestellt, der Link folgt noch.Aber weiter im Text :

Nach einem"anstrengenden" Tag am Strand kamen wir in unser Zimmer und erschreckten uns kurz; .da war doch jemand in in unserem Zimmer ....

Das Zimmermädchen hatte mit den Handtüchern eine Puppe aus unseren Klamotten gebastelt und sie dekorativ auf das Bett plaziert . hahaha eine wirklich gute Idee :-). 

Die nächsten Tage unternahmen wir erst mal gar nichts ausser relaxen, relaxen, relaxen

.... so kann man entspannen ......

Wenn man durch den Hotelbereich schlenderte, konnte man überall Steintafeln mit der Hotelübersicht sehen. Die roten Bereiche zeigen die Unterkünfte, rechts oben die Suiten, ansonsten verteilten sich die restlichen Zimmer etwas abseits vom Geschehen. Die gelb markierten Bereiche zeigen die anderen Bereiche des Hotels. Da die Abendanimation direkt neben  dem Poolbereich stattfindet, ist es daher nicht so toll in einem der roten Blöcke direkt dahinter zu wohnen. Wir haben das Hotel angeschrieben und ein Zimmer ganz unten bekommen ....   .

Ein paar Minuten zu laufen, für uns perfekt gelegen im Block 16. Also alles super.

In diesem Sinne, ab ins Meer und wieder entspannen.


auf diesen Bildern sieht man, sie klar das Meer tatsächlich war. Verglichen mit anderen Hotelstränden wie in der Dominikanischen Republik wie in Punta Cana eine deutliche Steigerung. Super ....

Also genossen wir das weiter das Meer, ahnten aber leider noch nicht, dass dies schon einer der letzten Tage mit tollem Wetter unseres 14 tägigem Urlaubs sein sollte(und das, obwohl erst vier Tage vergangen waren).

Am nächsten Morgen zog es sich plötzlich zu und wir machten es uns an der Bar bequem und probierten erstmal alle Coctails. Unser absolter Favorit war ist der Mochito. Lecker.

Da es auf Dauer aber auch langweilig war immer nur Coctails zu trinken, machten wir uns am nächsten Tag auf zu einem TouriTrip : mit dem "Varadero- Bus" kann man für 5 CUC pro Person an allen grossen Hotelanlagen bis zum Zentrum von Varadero fahren. Das hier war der Bus dann ....

Unser erster Stop war das Plaza Americana neben einem der grossen Melia Hotels in Varadero.

Hier gab es allerlei Klimbim für uns Touris, abgesehen von einem Supermarkt, in dem es günstig Corona gab, fand ich aber nichts Gescheites ....

schon hier fielen uns die vielen alten Cadilacs auf. Tippe mal auf Baujahr 1960.TÜV lässt grüssen.Sieht aber schön aus .

Unser nächster Stop war "Downtown"Varadero, auch hier gab es nichts wirklich Besonderes. Wir hatten uns aber zumindestens vorgenommen, uns einen Rumladen anzuschauen, wenn man schon mal in Kuba ist, muss man auch den bekannten Havanna in allen Geschmacksrichtungen probieren.Hier mal ein Bild von dem Geschäft, in dem wir die verschiedensten Rumsorten getestet haben.


Ich selber wusste vorher auch nicht, dass man die Wertigkeit eines Rums an seiner Farbe erkennen kann. Der günstigere Rum ist der weisse Havanna Rum ( Alter 2 Jahre), die Staffelung ging bis zum ca 15 Jahre alten Rum. Aber man muss ja alles mal probieren, wenn man schon mal hier ist. Als wir reingekommen sind, waren die Fässer dekorativ angerichtet. Haaaaaaavana.Echt schön .

Nach den diversen Proben(der Havanna Especial entpuppte sich als unser Favorit)reichte es dann aber auch und wir machten uns auf den Heimweg zum Hotel. Im Nachhinhein war das Einkehren in die "Schenke", ja so hört es sich gut an, das Beste an dem Trip nach Varadero.

Kaum angekommen, war das Wetter immer noch schlecht, also haben wir es uns wieder an der Bar bequem gemacht und das Sortiment weiter getestet.

Am Folgetag hatten wir leider das gleiche Problem, wieder ganz tolles Wetter. Nun ja, was will man machen, also ab an die Lobby.

Die zweite Woche war angebrochen, also war es jetzt an der Zeit, unsere gebuchten Tripps anzutreten. 

Kurz zum Thema von ganz oben mit unserem Reiseführer und dem Umtauschen. Uns wurde angeboten, die später gebuchten Trips enweder direkt in CUC zu bezahlen oder in Euro zu einem Umtauschkurs 1Eur für von 1,2CUC (Flughafen wie erwähnt 1,3CUC), also kann man sich denken, warum unser Thomas Cook/NC Berater uns dies so erzählt hatte. Bei knapp 700 Eur für Ausflüge(und wir waren sicher nicht die Einzigen, die hier gebucht haben), rechnet sich sowas schon... Im Hotel war übrigens genau der gleiche schlechte Kurs von 1,2 CUC. Als Tip kann man hier das Shopping Center wählen, hier war der Kurs noch besser als am Flughafen(1.35). Das Beste war aber: egal, wo man Geld umgetauscht hat(Bank/Hotel/Wechselstube...), NIE gab es ein Quittung.Aber alle wollen Geld verdienen, so ist das nun einmal. 

Unser erster Trip war der Havanna Exlusiv Trip. Exklusiv daher, weil wir den Ausflug nur zu viert gebucht hatten und dem Massentourismus entgehen wollten, also mit einem Bus abgeholt zu werden und dann durchgekarrt zu werden. Das erwies sich auch als gute Entscheidung.

Früh morgens wurden wir von unserem deutschsprachigem Führer abgeholt.Unser erster Stop war Matantas .....

Der Ort Matanza ist auch bekannt als das Tal der 1000 Palmen. Meiner Meinung nach für ein paar Photomotive gut, aber das reicht dann auch.  Also nichts wie los nach Havanna. 

Auf dem Weg dorthin konnten wir uns mit unserem Guide über das wahre Leben in Kuba und dessen Gepflogenheiten unterhalten. Er erzählte uns recht unverblümt über das sozialischte Regime der Familie Castro und das Leben im "Ostblock". Die Zustände sind anscheinend wie damals in der DDR samt Stasi&Co. Wenn ich ehrlich bin, hat mich das schon ein wenig schockiert wie gross die Diskrepanz zwischen dem, wie ich dachte, wie man in Kuba lebt und die Wirklichkeit aussieht, tatsächlich ist.

Ok, wir haben ja trotzdem Urlaub und wollen Kuba sehen. Da das Wetter immer noch besch...eiden war, erlebten wir Havanna zum Grossteil im Regen. Hier ein Bild direkt

nach unserer Ankunft  .

Unser erster  Stop war der "Plaza de la Revolution", dem politischen und administrativen Zentrum von Havanna. Plaza de la revoltion, weil hier 1959 der Umsturz stattfand. Wenn ich es richtig vertanden habe, hiess der Platz früher "plaza civila".

Um das Gelände herum befinden sich mehrere Betonbauten, sieht nicht wirklich toll aus. Unser erstes Objekt war der Obelisk des Platzes;laut den Erklärungen unseres Guides stellt der Turm stellt einen fünfzackigen Stern dar und stammt  von der Isla de la Juventud. Der Obelisk ist 139 Meter hoch , von oben kann man an klaren Tagen über ganz Havanna schauen. bei uns wohl nicht so gut möglich .-) . Der Bau ist 

der höchste Punkt in Havanna .

Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich das Innenministerium, ein hässlicher Betonklotz ( russische Baukunst) mit einem Abbild von Ernesto Che Guevara, dem damailigen Innenminister der Castro Family. Unterhalb,man kann es hier nicht so gut sehen, befindet der Spruch, für den er berühmt war :     Hasta la

victoria siempre   .

Ooookay.... Unser nächster Höhepunkt war ein für den Fahrer bestimmt völlig uneigennütziger Halt bei einem Zigarrenladen, in dem wir uns dann auch ein wenig eindeckten... Bin zwar kein Zigarrenkenner, aber Cohibas in Kuba zu kaufen ist bestimmt was Feines

weiter ging es Richtung Altstadt von Havanna. In einer Nebenstrasse des "Museo Fundación Ron Havana Clubhavanna" (warum war unser erster Stop eigentlich nicht hier ;-)  ) parkten wir und es los gings zur Erkundung der Altstadt. 

Unser Guide erzählte uns wirklich viel; erster Halt war ein restaurierter Platz, es war wirklich interessant anzuschauen, wie "alt neben neu" direkt stand; damit meine ich alte Gebäude und direkt nebendran ein Gucci oder Prada Geschäft.  .. so sah das dann aus ....  .

danach besuchten wir die Catedral de San Cristobal de La Habana, bin bestimmt kein Kirchenfan, aber die Kirche sah wirklich imposant aus.

Überall in Havanna sassen älterere Leute mit Ziggaren rum, die mit den Touris Photos schiessen wollten und dafür Ihre Kohle kassieren wollten. Haben letztendlich auch Bilder mit Ihnen gemacht, stell ich später noch online ....

nach unserem Trip durch die Altstadt zeigte unser Guide uns ein Hotel mit einer tollen Aussichtsplattform ......


man konnte direkt in die Bucht schauen. Auf dem Bild sieht oben sieht man mal wieder das Alt/Neu-Gefüge. Rechts das vergammelte Haus, links die schöne Häuserfront. Hier übrigens mein Lieblingsbier ... Laaa Buuuuuubaannneerrooo    .

Will jetzt keine Bierwerbung machen, aber das Bier war suuuperlecker, hat gescheckt wie ein Oktoberfestbier. Süffig und wirklich gut.

Danach ging es zu zwei Bars von Hemingway. In der Einen hatte er genächtigt, in der Anderen Bar nur seine Drinks zu sich genommen. Berühmt hin oder her, muss nicht in Bars unherirren, nur weil Mr x oder Y mal hier war.Aber ist Geschmackssache .

Danach wurden wir herumgeführt. juhuhu... .

Es fing recht interresant an, man sollte aber Folgendes wissen :

Das Havanna Club Rum-Museum ist nur für Touris  zu Schauzwecken errichtet worden, d.h. eine echte Destillerie gab es hier nie. In mehreren Räumen ist der Produktionsablauf des bekannten Rums „Havanna Club“ nachgestellt. Angefangen von der Ernte des Zuckerrohrs bis hin zum Abfüllen der einzelnen Flaschen.Die Führung fanden wir recht informativ und durch die Nachbauten sind die einzelnen Schritte der Herstellung sehr anschaulich dargestellt. In Form einer Modelleisenbahn ist eine komplette Zuckerrohrfabrik nachgebaut.Wirklich gut.
Die Führung dauert ca.20 min. und wird auch in deutscher Sprache angeboten. Am Ende erfolgt eine Verköstigung des 7jährigen Rums.Wie gesagt, unser Lieblings Rum, der Especial. Nach der Führung hat man die Möglichkeit im Souveniershop einzukaufen.Es ist

aber nicht wirklich so günstig .

nach einem Mittagessen in einem Lokal verabschiedete sich unser Guide und teilte uns mit, uns in 2 Stunden am Capitol wieder zu sehen. Konnte uns ja nur recht sein; da wir nur zu viert unterwegs waren, konnten wir uns alle interesanten Punkte anschauen. Hier das Capitol von   Havanna .....  .

An uns fuhren unzählige alte Cadilacs vorbei, man fühlte sich wirklich wie in einer früheren Zeit.

Nach unserer Zeitreise ging es wieder gen Heimat nach Varadero.

Leider war das Wetter in Varadero wie immer beisch..eiden, also hiess es gleich den nächsten Trip erleben.. auf geht s nach Cayo Blanco und zu den Delphinen.

Wir hatten die Option, entweder mit einem Katamaran mit 50-60 anderen Leuten zu den Delphinen und den Inseln zu fahren oder mit einer kleinen Hochseejacht. Hm, wenn man schon mal hier ist, dann besser nicht mit dem Katamaran.

Am nächsten Morgen wurden wir mit einem Bus zum Hafen gefahren; dort wartete auch schon unser Boot mit unserem Bootsführer und Skipper.

Wir fuhren ca. 30 Minuten mit unserem Boot zur Anlegestelle im Meer; es zeigte sich schon hier, dass wir uns absolut richtig entschieden hatten, uns das Boot zu nehmen und nicht den Katamaran.

Logischerweise waren wir schneller als der Katamaran und wir kamen als Erste an der Anlegestelle bei den Delphinen an. Es handelte sich um eine Art Plattform mitten im Meer. Uns war es wichtig, die Delphine hier zu "besuchen" und nicht in einem Delphinarium im Landesinneren wie Zb das Delphinarium in Varadero in der Nähe unseres Hotels. Es war wirklich toll, dass wir an diesem Morgen die Ersten waren, die hier waren. Also nichts wie los ...

Hier hatten wir die Möglichkeit, für ca 10 Minuten mit den Delphinen zu schwimmen, es war unglaublich toll, mit diesen anmutigen Tieren im Wasser zu plantschen. Ein Erlebnis, das man sein Leben lang nicht vergisst. Bilder hiervon stelle ich später noch online ...

Leider viel zu schnell war es wieder vorbei, wir schlenderten noch ein wenig auf der in zwei Becken geteilten Plattform entlang. Wir hatten noch die Möglichkeit, im Nebenbecken mit diesen tollen Tieren zu spielen.


sie waren sehr sehr zutraulich und dachten wohl, wir würden Ihnen etwas zu essen geben, also kamen sie auch immer sehr nah an unsere Plattform. Es machte wirklich viel Spass; so sah unser kleiner Flipper aus ...

Wie unser Bootsmann uns mitteilte, war es wirklich gut, als Erste und mit einem Extraboot hierherzukommen, da es bei der Ankunft der Katamarane im Rahmen einer Sammelabfertigung zugehen soll. Will heissen, es sind gleichzeitig bis zu 15 oder 20 Menschen mit den Tieren im Wasser, ist dann nicht mehr ein so prickelndes Erlebnis.

Mittlerweile legte auch schon das zweite Boot an, als hiess es Abschied nehmen; hier sieht man übrigens mal unser Boot.

nächster Stop war Cayo Blanco; will mich nicht wiederholen, aber auch hier war es wirklich besser, das Boot gebucht zu haben, da die Insel zum Zeitpunkt unserer Ankunft fast noch menschenleer war.

Wie man schon hier oben sehen kann, war das Meer bei gutem Wetter fast schon wie auf den Malediven, allerdings mit sehr vielen Muscheln im Wasser. Also suchten wir uns erst mal ein Plätzchen abseits des Geschehens .

Einige Zeit später kamen die ganzen Katamarane an, jetzt war es leider vorbei mit der Herrlichkeit. Pünktlich zu den ganzen Menschenmassen änderte sich dann aber schlagartig das Wetter; es zog ein Sturm auf, der es in sich hatte. Also machten wir es uns im Restaurant bequem und bestellen uns leckeren Hummer(oder waren es Langusten? hmm...), um den Sturm zu überbrücken. Aber es wurde nicht besser, ganz im Gegenteil. Laut unserem Guide war ein kleiner Orkan im Anmarsch, also machten wir uns schnell auf den Heimweg, um Schlimmerem zu entgehen. Will jetzt auch nichts überdramatisieren, aber die Wellen wurden immer höher und wir schwappten hin&her. Hier ein Bild vom unruhigen Meer. Aber wer wie wir in Thailand mit dem Longtailboot im offenen Meer rumgefahren ist, für den war das nicht schlimm .

Zurück im Hotel wurde das Wetter auch die nächsten Tage nicht besser, trotzdem traten wir unseren letzten gebuchten Trip an: der Ausflug nach Cayo Largo.

Mit der Propellermaschine sollte es auf die andere (karibische ) Seite von Kuba gehen und dort dann zu den schönsten Strände von ganz Kuba. Also wie immer nichts wie los. SEHR früh wurden wir unserem Hotel abgeholt und zum Flughafen nach Varadero befördert. 

Der Flug ging gegen 7Uhr, selbst für einen Domestikflug innerhalb Kubas mussten wir das ganze Procedere samt Reisepass über uns ergehen lassen. Nun ja, was soll s. Wir hatten einen Flug mit einer kleinen Propellermaschine (die Fluglinie hiess Aerocarribean) gebucht, bin noch nie mit so einem kleinen Ding geflogen. Sehr abenteuerlich. In das Flugzeug passten sogar max 16Personen. So sah das Flugzeugchen aus  ....

der Flug dauerte nur ca 30 Minuten. Zum Glück nur, denn so richtig sicher habe ich mich nicht gefühlt. Wir sassen direkt hinter dem Piloten und hatten einen Überblick über deren Handeln.


Ohne zu Übertreiben: da es im Flugzeug recht eng war, konnte ich meine Füsse direkt ins Cockpit ausstrecken  . Tja, war wirklich ein Erlebnis, so was vergisst man nicht so schnell.

So sah die Maschine von innen aus, wie man sehen kann, ist hier nicht wirklich viel Platz,

aber es reichte ja irgendwie  ....... .

Unser Trip auf Cayo Largo sollte wie folgt aussehen: zuerst mit einem Katamaran durch die Mangroven zur Leguaninsel, dann auf dem offenen Meer schnorcheln, auf ein zwei anderen Inseln halten und dann ab zum hochgelobten Traumstrand von Cayo Largo.

Für die Leguane hatten wir Bananen eingepackt, waren aber diesmal leider nicht die Ersten an dem Tag auf der Insel, also hielt sich deren Hunger deutlich in Grenzen. Hier einer der  Leguane .

Nach ca 30 Minuten ging es schon wieder weiter; war schön mal hier gewesen zu sein, nochmal müsste aber auch nicht sein.

Einmal mehr hatten wir dann auch bei diessem Trip etwas Pech, denn das Wetter verschlechterte sich weiter. Na super, und das bei einem Bade/Schnorcheltrip.  Aber es gab ja Cuba Libre und unser Lieblingsbier ;-) . Eine ganze Weile fuhren wir zuerst entlang der Mangroven, dann aufs Meer raus .

Hier wurden bei einer Sandbank rausgelassen, also nichts wie ab ins Meer; so sah

übrigens unser Katamaran aus .

Hier hielt unser Gefährt dann ca für eine Stunde, wer wollte, konnte an Bord frisch gefangene Langusten für ca 15CUC das stück essen; haben wir aber nicht gemacht, es sollte später am Strand ja auch noch Mittagessen geben. Hier meine Errungenschaften aus dem Meer(keine Angst, nach den Bildern habe ich wieder alles ins Wasser gelegt).


Nach der Sandbank ging es dann ans Schnorcheln, hier erwartete uns eine tolle Unterwasserwelt mi vielen bunten Fischen, sehr empfehlenswert.

Hier blieben wir knapp eine Stunde, bevor es zu unserem Hauptziel, dem Strand von Cayo Largo.Man sieht schon, wir wurden nicht enttäuscht :


es war wie in einer Badewanne; genauso hatte ich es mir immer auf Kuba vorgestellt. Ein echter Traum  .

Zu dem Meer gibt es wirklich nichts mehr hinzuzufügen, ausser jedem, der nach Kuba reist, diesen Trip wärmsten zu empfehlen. Da kriegt man wirklich Lust, gleich dort wieder hinzureisen und ins Meer zu springen.


Nach unserem ausgiebigen Bad im Meer konnte man am Strand spazieren gehen; es fing dann plötzlich auch hier an sich zuzuziehen, aber selbst dann sah das Meer noch so aus .......


nach einer Weile reichte es uns dann auch wieder, wir machten uns wieder auf den Weg gen Eingang. Schnell noch ein Bild und langsam wieder heimwärts ....


unsere beiden Guides machten übrigens einen richtigen guten Job

danach ging es wieder heimwärts mit unserer lustigen Propellermaschine. Etwas nervig war es dann schon, wieder einchecken auschecken.... der Trip war es aber auf jeden Fall wert. Haben für den Trip ca 140 CUC pP bezahlt, für den Preis der absolute Hammer.

Im Hotel angekommen, erzählten uns Einige "Daheimgebliebenen" im Hotel, dass es an diesem Tag das mieseste Wetter überhaupt war und man nicht mal ins Meer konnte. Tja, alles richtig gemacht .

Leider hatten wir jetzt nur noch ein paar Tage, also hiess es entspannen und die Seele baumeln lassen. Da sich das Wetter nicht besserte, probierten wir die Coctails, wirklich sehr lecker. Hier ein Bild von unserer Lieblingskellnerin an der Hauptbar; ich versuchte mich an einer Cohiba ;-) .

An den letzten Tagen änderte sich das Wetter auch nicht grossartig und so musste man auch tagsüber nicht ins Meer oder den Pool, weil zu kalt. Tja, wir haben alle seiten von Kuba erlebt.

Trotzdem war die Hotelanlage wirklich toll; mittig im obersten OG war unser Zimmer.

Wir genossen noch die letzten paar Tage im Hotel, dann war es leider auch schon wieder vorbei und wir mussten unsere Heimreise wieder antreten.

Die Rückreise mit Condor war erwartungsgemäss nicht so toll; wir hatten nicht wie auf dem Hinweg das Glück upgegraded zu werden.

Fazit : Trotz allen Wetterhindernissen ist Kuba wirklich eine Reise wert. 

              Viva Cuba            


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